USA und kein Aufschrei: Polizei erschiesst unbewaffneten weißen Teenager

Die schwarze Journalistin Abbey Phillip berichtet in der Washington Post über den Tod des 19-jährigen Zachary Hammond.

Er geriet ins Visier der Polizei während einer Drogenrazzia. Sein erstes Date, die 23 jährige Toni Morton, mit der er sich zum Eis essen verabredet hatte, wurde festgenommen wegen des Besitzes von Marihuana.

Laut Polizeibericht soll sich der 19 – Jährige versucht haben, der Kontrolle zu entziehen und mit seinem Wagen auf einen Polizeibeamten zugefahren sein. Dieser habe sich mit zwei Schüssen auf das Auto verteidigt.

Warum aber die Kugeln in den Rücken von Zachary Hammond einschlugen, das wird wohl Gegenstand weiterer Untersuchungen und Gerichtsverhandlungen sein.

Die Familie von Hammond beklagt, warum in Zeiten der nationalen Bestürzung über den hemmungslosen Schusswaffengebrauch der Polizei kein Aufschrei durch die USA ginge – es hätte wohl damit zu tun, dass das Opfer weiße Hautfarbe habe und sich der Vorfall deshalb nicht politisch instrumentalisieren lasse.

Das öffentliche Schweigen sei erschreckend, ließ der Anwalt der Familie mitteilen.


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