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Völkermord in Südafrika: „Ich wurde in Europa als Asylbewerberin abgeschoben“

Von Collin McMahon

Während in Deutschland jeder Marokkaner als syrischer Flüchtling aufgenommen wird, der seinen Pass weggeschmissen hat, werden tatsächliche Flüchtlinge vor dem Völkermord an Weißen in Südafrika in Europa abgelehnt und heimgeschickt.

Südafrika hat die achthöchste Mordrate der Welt, 34 Morde pro 100.000 Einwohner. Überdurchschnittliche viele Opfer sind Weiße, etwa 100 pro 100.000 Einwohner. Und überdurchschnittliche viele dieser Opfer sind weiße Farmer, etwa 200 pro 100.000 Einwohner. Es ist gefährlicher, ein weißer Farmer in Südafrika zu sein als ein Soldat in Afghanistan. Farmer und ihre Familen werden jeden Tag auf abgelegenen Höfen überfallen, ausgeraubt, gefoltert, vergewaltigt und auf bestialische Weise umgebracht, oft unter Verwendung von Bohrern, Wachs, Plastiktüten, Benzin, Macheten, Autobatterien und Seilen. In 2017 gab es bisher 257 Farmattacken und 53 Farmmorde (Afrikaans: plaasmoorde). Das Durchschnittsalter der Opfer war 60.

In Südafrika werden jeden Tag etwa 50 Menschen ermordet (2016: 18.673 Morde, Bevölkerung: 56 Mio.), davon etwa 20 Weiße (40%), obwohl Weiße nur 9% der Bevölkerung ausmachen. Die linke African National Congress (ANC) des korrupten Präsidenten Jacob Zuma und die linksradikalen Economic Freedom Fighters (EFF) von Julius Malema wetteifern darum, wer besser gegen Weiße hetzen und Enteigungen fordern kann. Viele weiße Südafrikaner gehen davon aus, dass die Kampagne der Gewalt politisch gewollt ist und befürchten einen kommenden Bürgerkrieg.

Im Westen haben wir noch ein idealisiertes Bild der „Regenbogennation“ und der Erlöserfigur Nelson Mandela. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass Mandela bekennender Kommunist war und Anführer des bewaffneten Arms der ANC „Speer der Nation“ war. Umkhonto we Swizwe war unter Mandela ab 1961 für eine Reihe von Bombenanschlägen verantwortlich, bei denen 1981-1989 mindestens 39 Menschen starben und viele weitere verletzt wurden. Nelson Mandela soll aus dem Gefängnis zumindest die erste dieser tödlichen 80er-Jahre-Attentate, die Church Street Bombing, befohlen haben, bei der 19 Menschen gestorben sind und 217 verletzt wurden. Eine Kampagne Landminen auf Straßen zu verteilen musste Umkhonto we Swizwe abbrechen weil zuviele Schwarze dabei starben. Folter war ein gängiges Mittel bei Umkhonto, und Mandelas Frau Winnie Mandela war dafür bekannt, Verräter zur Abschreckung mit Benzin und brennenden Autoreifen zu Tode zu quälen. Am 31.12.1985 bot Staatspräsident Pieter W. Botha Nelson Mandela die Freilassung an, wenn er Gewalt und dem bewaffneten Kapf abschwöre. Mandela lehnte es ab.

Aus irgendeinen Grund haben wir uns im Westen viele Jahre eingeredet, dass eine ANC-Regierung bestehend aus diesen Leuten etwas ganz tolles für Südafrika sei. Doch nach 23 Jahren ANC-Regierung versinkt die Regenbogennation in Blut, und eine neue Apartheid gegen Weiße herrscht vor.

Weiße Slums in Südafrika (Foto: ‚Sreenshot/Youtube)

Die Gesetzgebung diskriminiert aktiv die Weißen. Weiße werden bei der Arbeitssuche benachteiligt und müssen dafür sorgen, dass ihre Firmen zu 50% schwarze Miteigentümer haben. Ungefähr 1 Million Menschen, etwa 25% der weißen Südfarikaner, leben mittlerweile in Armut, teils in ca. 460 wilden Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen.

In Südafrika leben etwa ein Drittel der Bevölkerung von der Sozialhilfe. Dreimal soviele Südafrikaner bekommen Sozialhilfe wie es Steuerzahler gibt. 80% aller Sozialleistungen gehen mittlerweile an Schwarze, nur 10% an weiße Einwohner. In den 1980ern war es noch ausgewogen. Dagegen zahlten 2015/16 10% der Bevölkerung oder 3,3 Millionen Menschen 93% der Einkommenssteuer. 1,1 Millionen Menschen (aus 33 Millionen möglichen Steuerzahlern) zahlten 70% aller Einkommenssteuern.

Was mit dem Land passieren wird, wenn die Leistungsträger das Land verlassen müssen, kann man sich am Beispiel von Robert Mugabes Zimbabwe anschauen, wo im Jahr 2000 etwa 4000 weiße Farmer Jobs für 400.000 Menschen und einen Großteil des Exportes lieferten. Nach Mugabes brutaler ethnischer Säuberungswelle bleiben jetzt nur noch 150 weiße Farmer, in Zimbabwe herrscht 95% Arbeitslosigkeit, die höchste der Welt, die Landeswährung hat aufgehört zu existieren und das ehemalige Musterland ist auf die Welthungerhilfe angewiesen.

Viele weiße Südafrikaner fragen sich, ob sie noch eine Zukunft in ihrem Land haben, in dem sie seit 3 Jahrhunderten wohnen. Etwa 20.000 Farmen stehen momentan zum Verkauf, ein Allzeit-Rekord. Doch wenn europäischstämmige Südafrikaner in Europa um Asyl ersuchen, werden sie regelmäßig abgelehnt. 62.545 Menschen haben eine Petition auf Change.org an den Europarat unterzeichnet, um europäischstämmigen Südafrikanern Asyl in der EU zu gewähren. Der einzige europäische Politiker, der versucht, diesen Skandal öffentlich zu machen, ist Martin Bosma von der PVV, Autor von „Minderheit im eigenen Land. Wie der Kampf der Linken zu Völkermord und ANC-Apartheid führt“. Wir haben bei Bosma angefragt, was die EU für die Flüchtlinge aus Südafrika tun kann.

Wir sprachen mit einer südafrikanischen Aktivistin, die ihren Namen nicht genannt haben will. Sie hat 2014-2016 versucht in Europa Asyl zu bekommen, wurde aber abgewiesen. Jetzt wohnt sie wieder im Transvaal – und fürchtet um ihr Leben.

Haben Sie Angst? Werden Sie akut bedroht?

Ich war am Montag für eine Untersuchung im Krankenhaus, dort hat mich ein schwarzer Mann angebrüllt, weil wir die einzigen Weißen dort waren. Er hat gesagt er würde uns umbringen. Die Schwestern mussten ihm eine Beruhigungsspritze geben. Wenn sie ihn nicht in eine Zelle hinter Gitter gebracht hätten, hätte er uns sicher umgebracht. Ich vermute mal, dass er ein Mörder war, der vom Gefängnis ins Krankenhaus verlegt wurde.

Ein schwarzer Mann saß neben mir. Ich habe ihm gesagt, „Das ist nicht mehr mein Land, es ist eures.“ Er schien sich darüber zu freuen.

Wie wehren Sie sich? Sind Sie bewaffnet?

Ich musste meine Waffe verkaufen, als ich in Europa Asyl beantragen wollte. Es hatte davor schon zwei Jahre gedauert, um den Waffenschein zu bekommen und war sehr teuer. Ich habe die Kraft nicht mehr, das nochmal durchzumachen, vor allem weil ich das Land eh verlassen will. Außerdem bringt es nicht viel, eine Waffe zu haben, wenn zehn Leute ihre Waffen auf dich richten. Wir haben andere Mittel uns zu verteidigen, aber wir reden aus Sicherheitsgründen nicht darüber.

Ereignet sich ein Völkermord gegen Weiße in Südafrika?

Es ist ein schwelender oder angehender Völkermord. Es ist kein Völkermord wie man sich das vorstellt, quasi auf einen Schlag über Nacht. In Südafrika bahnt sich dieser Völkermord schon seit 23 Jahren an und ist total durchorganisiert. Wenn du schon mal eine Waffe an den Kopf gehalten bekommen hast oder deine Kinder beim Angeln am Fluss hingerichtet wurden, ist es dir egal was die linken Medien von diesem Wort halten. Wir sind eine sehr kleine Volksgruppe. Wenn man in einem Volk von fünf Leuten zwei hinrichtet, dann ist das ein Völkermord.

Die Menschen sagen immer, „Wenn es hier richtig kracht, werden wir bereit sein“, aber es kracht schon seit 23 Jahren. Ich sage ihnen, „Wo warst du als diese alte Frau oder dieses Kind vergewaltigt und ermordet wurde, nachdem ihnen die Augen ausgestochen wurden oder sie ausgeweidet wurden?“ Sie werden niemals bereit sein wenn sie denken, dass der Krieg erst kommt. Er ist schon da. Ein langsamer, schleichender Krieg, der jeden Tag auf unseren Farmen und umzäunten Höfen stattfindet, bei dem wir jeden Tag in unseren Häusern und Betten ermordet werden. Der Krieg begann an dem Tag als Mandela befreit wurde.

Sie haben versucht in Europa Asyl zu bekommen. Wann, wo und warum?

Ich war 2014-2016 in Serbien. Ich war aus Liebe zu einem Mann dort, und weil ich Asyl wollte. Aber meine Antrag wurde abgelehnt weil Südafrika noch als „sicheres Herkunftsland“ gilt. Ein angehender Völkermord, der 8% der Bevölkerung bedroht, ist scheinbar kein Asylgrund. Ich glaube in Wahrheit haben sie Angst vor einem weiteren Zustrom aus noch einem Dritte-Welt-Land. Wenn man uns reinlassen würde, müsste man auch jene Volksgruppen reinlassen, die uns zu Tode foltern. Ich kann es ihnen nicht verübeln, ich würde das auch nicht zulassen. Ich war die einzige Südafrikanerin, die ich in zwei Jahren im Asyllager dort getroffen habe. Ich vemute, sie wollen keinen Präzedenzfall schaffen.

Ich habe dort 18 Monate lang unter Christen und Muslimen aus Nordafrika und dem Nahen Osten gelebt und halte nichts von der Online-Hetze gegen diese Menschen. Sie waren sehr gütig und großzügig zu mir, haben mir sogar einen Weihnachtsbaum spendiert und Weihnachtsgeschenke an Heilig Abend gemacht. Sie teilten das Wenige das sie hatten mit mir.

Was passierte nach Ihrer Rückkehr nach Südafrika?

Als mein Asylantrag abgelehnt wurde und ich wieder nach Südafrika abgeschoben wurde, hat man mich hier schlimmer behandelt als den letzten Dreck. Ich bin seit vielen jahren Aktivistin für unsere Farmer in Südafrika, auch vom Flüchtlngslager aus. Ich betreibe seit Jahren eine sehr erfolgreiche Facebookseite zu dem Thema.

Ich kann hier nicht offen über meine Asylbewerbung sprechen. Keiner von uns kann das, denn die Regierung bekämpft uns vor Gericht und dann verlieren wir. Außerdem möchten die anderen Länder keinen diplomatischen Ärger mit Südafrika. Hauptsache Frieden um jeden Preis, das ist ihr Motto. Ich bin in Südafrika bereits mehrmals fast umgebracht worden. Aber Europa ist das egal.

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump. Bei Verlagsinteresse bitte Zuschrift.

Quellen:

Datenbank von Farmmorden auf Censorbugbear

Stefan Molyneux: Die Wahrheit über Apartheid in Südafrika und Die Wahrheit über Nelson Mandela

Mike Cernovich: Der Völkermord in Südafrika

Rebel Media: Rassenkrieg in Südafrika und Farmmorde in Südafrika


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