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Vom Umgang mit Familie Griesbach in Russland!

von Romeo Herbst

Sie sind Ende Dezember 2015 nach Russland eingereist. Der Zweck der Reise: Sie haben einen Antrag auf eine teilweise Anerkennung als Flüchtling gestellt und einen auf Dauernden Aufenthalt in Russland.

Anfangs war auch die dritte Tochter noch dabei und zwei weitere Menschen, die nach Ablehnung ihrer Anträge bereits nach Deutschland zurückgekehrt sind.

Bei ihrer Flucht hat sich die Familie auf das Urteil BGB N-4528-1 vom 19.2.1993zum Thema Flucht nach Russland verlassen. André Griesbach ist mit seiner Familie einen konsequenten Schritt gegangen, den sich andere noch nicht trauen: Er hat Deutschland in Richtung Russland verlassen, weil er Deutschland fest in der Hand feindlicher Mächte sieht.

Empathiefähigkeit

Beispiellos ist die aktuelle Schmutzkampagne und die Häme, mir der die Familie öffentlich in allen Blogs durch den Kakao gezogen wird, ohne dass man sich die Mühe macht, ein paar eigene Worte zu finden. Von den „Flodders in Moskau“ ist da die Rede, oder von „Den Verschwörungstheoretikern“.

Vielleicht trifft ihr Aussehen nach 6 Monaten Flucht nicht mehr den aktuellen deutschen Modegeschmack. Dass André Griesbachs zehnseitiges Dokument einfach nur ausrückt, dass die Familie Angst vor der Zukunft Deutschlands und in Deutschland hat, mag niemand zugeben. Dabei stehen aktuell NATO-Truppen an den Pforten Russlands und versuchen zu beeindrucken und provozieren.

Wer den offiziellen und seit 20 Jahren erscheinenden Grundrechte-Report 2016 / Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland, an dem auch Organisationen wie PRO ASYL beteiligt sind, gelesen hat, merkt, dass es auch innenpolitisch durchaus Grund gibt, sich zu fürchten.

Und den Deutschen selbst scheint es wichtiger zu sein, Verbundenheit mit Millionen Einwanderern zu zeigen, die ihnen ihre ideologische Religion aufzwingen wollen, als Empathie mit einer deutschen Familie zu zeigen, die das System begriffen hat.

André Greisbach hält große Stücke auf die Russen, nicht nur weil er den russischen Präsidenten Putin und seine Politik bewundert.

Und auch nicht nur weil ein anderer sowjetischer Präsident mit seiner Politik der Glasnost und Perestroika das Aufbegehren der Bürger in der ehemaligen DDR erst möglich gemacht hat. Russen und Deutsche sind Freunde!

Gern erzählt André Giesbach, dass Michail Gorbatschow sich damals weigerte, die absterbende Honecker-Diktatur militärisch zu stützen und ein Blutbad anzurichten.
Dass die Russen und die Deutschen in der Geschichte viel verbindet, das ist André Griesbach gegenwärtig als wäre es in seinem Leben passiert.

Zum Beispiel dass der russische Zar Peter I nach Deutschland kam, um deutsches Handwerk zu lernen, sich in Deutschland zu bilden und den Fortschritt mit nach Russland zu nehmen, was Albert Lortzings Vorlage seiner Oper Zar und Zimmermann wurde. Russland wurde auch von Katharina der Großen, die aus Preussen kam, regiert.

Sie hat Russland als Kaiserin endgültig als europäische Grossmacht etabliert.

Die Russen haben nach dem Sieg über die Hitlerdiktatur 1945 sofort damit begonnen, die hungernden Kriegsgegner mit Brot aus mobilen Bäckereien zu versorgen, um den drohenden Hungertod zu verhindern, während 750.000 Deutscher in den Rheinwiesenlagern der Amerikaner buchstäblich verreckten und eine unbekannte Zahl dem Tode näher gebracht wurden, als sie ihm während des ganzen Krieges waren.

André Griesbach weiss das alles.

Sein Weg nach Moskau ist eine Demonstration seiner Freundschaft zum russischen Volk, dessen Geschichte und zur Regierung von Waldimir Putin.

„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“

Andererseits war es schon immer so, dass in Deutschland Minderheiten, die andere Meinungen hatten als der Durchschnitt, andere Ziele verwirklichen wollten oder anderen Völkern entstammten mit heimlicher Schadenfreude bei ihrem Scheitern und bei ihrer Verfolgung begleitet wurden?

Nach der Freigabe durch die SS plünderten Deutsche lustvoll die letzte Habe von deportierten Juden. Deutsche Beamte schrieben Listen von Behinderten, die in die Vernichtung geschickt wurden. Viele von uns haben daraus nichts gelernt: Die Frage, ob sich so etwas in Deutschland wiederholen kann, wird hier gerade klar beantwortet.

Politische Verfolgung ist in Deutschland Tagesordnung geworden.

Patrioten müssen um ihre Kinder fürchten, denn die Jugendämter nehmen gerne schon einmal Kinder „in Obhut“, auch wenn nichts vorliegt, was man Kindeswohlgefährdung nennen kann.

Sie schicken die Eltern in einen endlosen Begutachtungsprozeß, meist in Bezug auf ihre sogenannte „Erziehungsfähigkeit“, während in den Lagern, in die die Kinder verbacht werden, schon einmal der Entelterungsprozeß beginnt.

Patrioten müssen um ihre Arbeitsplätze fürchten, insbesondere wenn deren Arbeitgeber von öffentlichen Aufträgen leben.

Jedes Mittel wird eingesetzt, um die systemkritischen Menschen entweder zur kriminalisieren oder zu psychiatrisieren.

Der Verfassungsschutz Brandenburg hat ein ganzes Handbuch für die Behörden ausgespien, wie sie sich verhalten sollen.

Wie kam es dazu nach Russland zu gehen?

Man mag fast glauben, dass eine einzelne Person heute hier den Ton der Medien angibt und diese Kampagne befeuert.

Wen haben sich die Griesbachs wohl zum Feind gemacht? Deutsche sind schon früher aus deutschen Diktaturen nach Russland geflohen.

Bereits nach 1933 gingen viele deutsche Patrioten nach Russland, weil sie den Faschismus bereits spürten, um dann als Befreier zurück nach Deutschland zu kommen.

André Griesbach war vor 3 Jahren einige Zeit mit Rüdiger Klasen, inzwischen Rüdiger Hoffmann, auf seiner Tour unterwegs. Rüdiger Klasen, der die Menschen in Deutschland zum Erwachen auffordert, dazu ermutigt, den Artikel 146 GG umzusetzen, sich unter den Schutz der Russischen Föderation zu stellen und sich entnazifizieren zu lassen.

Jener Rüdiger Klasen mit den guten Beziehungen zum Russischen Militärstaatsanwalt, die ihm ermöglichen, mal auf die Schnelle in Moskau einzulaufen und vor Regierungsgebäuden zu posieren.

André Griesbachs Tochter Stephanie war sogar länger mit Herrn Klasen unterwegs als Vater André.

Wenn er diese wirklich hätte, warum setzt er sich nicht für einen aktiven Mitstreiter ein, der einmal exakt seiner Handlungsempfehlung gefolgt ist?

Oder ist er nur ein Rattenfänger, der Menschen in die Irre leitet. Auf einem seiner letzten Videos zeigt er sich so, als wenn er die Familie gar nicht kennt und nur per Email von ihnen erfahren hätte.

Die heimliche Freude

Der BRD ist es recht. Ansonsten würde sich längst ein Vertreter der deutschen Botschaft zumindest um die Kinder kümmern, mit den Erwachsenen Möglichkeiten einer sanktionslosen Rückkehr erörtern, mit ein wenig Geld das buchstäbliche, wenn auch selbstverursachte, Verhungern verhindern.

Ist die BRD nicht das, was André Griesbach in ihr sieht, wenn sie dies nicht tut?

Nach Art der Kommunisten in Ostdeutschland soll vermittelt werden: Wenn du nicht mit uns bist, bist du gegen uns.

Alles ist ihnen Recht, was die Russen unsympathisch machen kann. Alles was den Eindruck erwecken kann, sie würden sich nicht um Menschenrechte scheren. Alles was zeigt, dass ihnen die Deutschen Patrioten vollkommen egal sind.

Und alles, was andere von so einem Schritt abhalten kann. Insbesondere jetzt, wo im Baltikum versucht wird, die Russen an ihrer eigenen Grenze zu provozieren, nachdem wirtschaftliche Schikanen (neudeutsch Sanktionen) die Russen eher stark als schwach machen.

Wer schlägt hier im Hintergrund die Tasten?

Romeo Herbst

PS: Die Familie ist gerade auf dem Weg zurück. ich befürchte, die werden festgenommen und die Kinder vom Jugendamt geklaut.

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