Von der Lügenpresse totgeschwiegen: DNC-Hacker konstruierte Spur nach Russland und entlarvt sich selbst

von DOK

Über die Nähe sogenannter „Journalisten“ in den westlichen Mainstreammedien zu Geheimdiensten muss man nicht mehr spekulieren, sie ist längst evident. Das ist auch nicht verwunderlich, denn sie verfolgen die gleichen Ziele: Sicherung der Herrschaft und Pfründe der Wenigen durch Kontrolle und Manipulation der Massen.

Wer mit den Diensten ins Bett geht wird mit Informationen belohnt, die die eigene Karriere vorantreiben. Der Umkehrschluss, dass kein „Journalist“ in den Themenkomplexen Außen- und Sicherheitspolitik nach oben kommt, der nicht mit den Mächtigen kollaboriert, ist da nur folgerichtig.

Dass die Lügenpresse nicht die Dienste kontrolliert, wie es bei einem unabhängigen und kritischen Journalismus der Fall sein sollte, sondern sich zu ihrem Handlanger macht, indem sie die gleichen Feindbilder und fragwürdige „Informationen“ verbreitet, kann man quasi täglich beobachten. In der Propaganda der Staatssender ARD und ZDF gegen Russland etwa, ist das Geschwätz eines lächerlichen „Zeuge“ wie Hans-Georg Maaßen ein offenbar ernstgemeinter running gag.

Es kann also nicht verwundern, dass diese transatlantische Lügenpresse ein von Geheimdiensten gesponnenes Märchen auf breiter Front verbreitet, wonach es russische Geheimdienste gewesen sein sollen, die den DNC gehackt haben, um Informationen zu streuen, die Hillary Clinton als das entlarven was sie – entgegen dem von ihrer Presse verbreiteten Bild – tatsächlich ist: verlogen, korrupt und kriminell.

Beweise haben die Washington ergebenen Mainstreammedien auch in dieser kriegstreibenden und dämonisierenden Propagandageschichte vom „russischen Hacker“ niemals vorlegen können. Über den Punkt, dass man eigene Behauptungen zumindest ansatzweise belegen muss, sind die Informationsverbrecher von ARD bis ZEIT längt hinaus – wenn sie sich überhaupt jemals darum scherten. Insbesondere was die Dämonisierung Russlands angeht, ist die gesamte politische Kampagne dadurch gekennzeichnet, dass es sich durchgängig um faktenfreie Unterstellungen und Behauptungen handelt, die sich bei näherer Betrachtung regelmäßig als substanzlos, konstruiert und politisch motiviert erweisen.

Abseits der transatlantischen Lügenpresse findet man hingegen regelmäßig Informationen, die die Propaganda Washingtons und seiner Presstituierten entlarven. Der DNC-Hack (nicht zu verwechseln mit Guccifers Hack der Clinton Mails, der in der Lügenpresse ebenfalls Russland angehängt wird!) ist hierfür nur ein weiteres Beispiel. Der unabhängige IT-Sicherheitsexperte Jeffrey Carr hat in einer bestechenden Analyse vor einer Woche dargelegt, warum der verantwortliche Hacker, der die zugrundeliegende Phishing-Mail versandte, die das Abgreifen der Daten ermöglichte, kein Russe ist, aber eine Spur nach Russland legen wollte.

Von den transatlantischen Mainstreammedien werden Carrs Fakten und Schlussfolgerungen aus naheliegenden Gründen totgeschwiegen: sie widersprechen der vom DNC ersponnenen und politisch motivierten Mär vom bösen Russen. Noch Tage nach seiner Analyse, die auch von anderen alternativen Medien geprüft und aufgegriffen wurde, verbreiten die Verbrecher der ARD stattdessen erneut eben jenen politisch motivierten Unsinn, dass Russland hinter dem Angriff stecke. Dabei ist Carrs Darstellung so nachvollziehbar wie überzeugend. Hier ist sie kurz zusammengefasst:

Wichtigster Beweis ist die Originalmail (Bild unten), die an einen Regionaldirektor des DNC, William Rhinehart, gesendet wurde. Im Header ist ersichtlich, dass sie von einem Yandex.com-Konto abgeschickt wurde.

hacker-mail

Yandex ist so etwas wie ein russisches Pendant zu Google und das wirft sofort die Frage auf, wie blöd russische Hacker – zumal staatliche Dienste – sein müssten, wenn sie – um den US-amerikanischen DNC mit einer Phishing-Mail zu knacken – ausgerechnet einen russischen Mail-Anbieter benutzen sollten. Schon das ist absolut schwachsinnig. Aber es kommt noch besser, denn wie man auf dem Bild sieht, handelt es sich um die .com-Adresse von Yandex und hier wird es spannend.

Carr weist nach, dass man diese .com-Adresse als Russe normalerweise gar nicht zugeteilt bekommt, sondern die eigene Länderdomain nämlich yandex.ru. Will man dennoch unbedingt eine Yandex.com-Adresse benutzen, muss man – als Russe – erst im Registrierungsmenü eine extra Einstellung vornehmen. Das aber würde in diesem Fall gar keinen Sinn machen. Der Hacker hat davon keinerlei Vorteil.

Ein russischer Hacker, der seine Herkunft verschleiern wollte, damit man beim DNC nicht Lunte riecht, würde logischerweise erst gar keine Yandex-Mail verwenden, sondern Yahoo oder einen anderen „unverdächtigen“ US-Anbieter. Sollte er aus unerfindlichen Gründen dennoch Yandex verwenden, wäre es für den Russen vollkommen sinnfrei, bei der Registrierung des Phishing-Accounts von Yandex.ru auf Yandex.com umzustellen.

Warum aber wurde Yandex.com verwendet? Ganz einfach: weil der Anmeldeprozess für den Mailaccount bei Yandex in diesem Fall auf Englisch möglich ist! Der Hacker sprach also kein Russisch, wollte aber unbedingt eine Spur nach Russland legen, denn nur deshalb hat er Yandex überhaupt verwendet. Was er nicht bedacht hat, ist die von Carr in allen Einzelheiten nachgewiesene Tatsache, dass der Absender in diesem Fall Yandex.com ist und nicht Yandex.ru.


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