Von Fremdenhaß, Ausländerfeindlichkeit und Gehirnwäsche

Von Reiner Schöne

Heute wie auch schon vor Jahren wird uns allen Fremdenhaß und Ausländerfeindlichkeit nachgesagt. Wir Deutsche sind ein markantes Beispiel für diese zwei Worte, die man uns auch bei jeder Gelegenheit auftischt und auffrischt.

Es mag den einen oder anderen Deutschen geben, der so denkt, ebenso wie den einen oder anderen aus allen Ländern der Welt, die so über uns denken. Das sind Menschen mit schlechten Erfahrungen, schlechten Vorbildern oder aus einer schlechten Erziehung heraus. Der allergrößte Teil aber denkt nicht so. Weder in Deutschland noch in der Welt.

Fremdenhaß und Ausländerfeindlichkeit entstehen nur durch zwei Tatsachen, durch Erfahrungen im Kleinen oder durch einen Befehl von ganz oben, wobei es hier wiederum zwei Möglichkeiten gibt: Zum Einen der Befehl, alle zu lieben, auch wenn sehr vieles nicht zum Lieben geeignet ist, zum Anderen einfach nur hassen.

In der Bevölkerung bliebt vieles offen, aber nur sehr wenige zeigen ihren Haß wirklich. Im Grunde kann man sich hier arrangieren, und man kommt miteinander aus. Fährt man in ein vollkommen fremdes Land, kann man es beobachten, auch fremde Menschen hier in Europa, die „kleinen“ Leute kommen immer aus, irgendwie. Auch wenn nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, so kommt man doch aus.

Anders sieht es aus wenn die Liebe zueinander von ganz oben befohlen wird. Die Erfahrungen sprechen eine andere Sprache, die Tatsachen sowieso, und trotzdem soll „Liebe“ aufkommen? Kritiker werden außerhalb der Gesellschaft gestellt, sie werden mundtot gemacht, unter Umständen sogar eingesperrt. Keiner will Kritiker zuhören, denn das wäre ja so, als würde man den Kritikern „Wasser auf die Mühlen geben“.

Jetzt entsteht Haß, und zwar wird hier durch dieses Handeln der Haß nicht nur produziert, sondern auch um ein Vielfaches potenziert. Denn man fühlt sich im Stich gelassen, als minderwertig allein gelassen oder als unfähig, selbst zu denken, an den Pranger gestellt.

Haß und Fremdenfeindlichkeit kommen von ganz oben. In der zweitausendjährigen Geschichte Europas bis heute hat es noch nie einen Krieg gegen ein anderes Volk gegeben, der seinen Ursprung im Volk hatte. Keiner dieser Kriege sind aus Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhaß entstanden, die angeblich im Volk ihren Ursprung haben. Sondern diese Kriege wurden dem Volk aufgedrängt, ebenso wie der Haß und die Fremdenfeindlichkeit, aufgedrängt durch Regierungen.

In Deutschland wird uns wieder etwas befohlen, allen Menschen, die hier wohnen, die hier herkommen, mit „Liebe“ zu begegnen. Wider dem, was wir tagtäglich zu sehen und zu hören bekommen. Entgegengesetzt aller Vernunft, die dem „kleinen Mann auf der Straße“ aber sein Leben sicherer macht. Man kann einem fremden Menschen nicht von vornherein trauen, man muß ihn kennenlernen, seine eigenen Erfahrungen sammeln. Nur dadurch lernt man, nur dadurch verfestigt sich die Begegnung. Das funktioniert aber nur dann, wenn keine Befehle von oben diese Erfahrungen sanktioniert. Andere Erfahrungen und Tatsachen aber werden im „bunten Deutschland“ ins Lächerliche gezogen, als „nicht geschehen“ deklariert oder einfach ignoriert. Wir sind soweit, den Haß aufzusaugen, da die wirklich aktive Welt ganz anders aussieht, als die Politiker da oben es uns glauben machen wollen. Da hat ein Anschlag nichts mit einer Religion zu tun, aber nur weil man diese Religion in zwei Teile teilt, den religiösen und den politischen Teil, beide haben aber nur einen Nährboden, nur eine heilige Schrift, nur eine wirkliche Lehre. Zu vergleichen mit der Entwicklung der SED zur Partei „Die Linke“. Nur ein anderer Name, der Grundstock, der Boden und die Pflanze ist die Gleiche. So auch hier.

Ich wage zu behaupten, läßt man den Menschen im Land die Freiheit, zu sagen was sie denken, zu tun, was sie tun wollen, ebenso zu schreiben, was sie schreiben wollen, der Haß bliebe in Grenzen. Aber will man das?

Will man das in den Regierungsetagen wirklich? Ein Volk, was sich versteht, hat noch keiner Regierung gefallen, zumal wenn es dem Volk immer schlechter geht und es merkt, dass hier Kräfte am Werk sind, die man weder einschätzen noch beurteilen kann.

Unser Haß wird uns eingeredet, unsere Fremdenfeindlichkeit wird uns eingeredet, denn nur ein gespaltenes Volk läßt sich gut „lenken“.

Werden wir uns unsere Stärke bewußt, wären wir gewillt, und vor allem wäre es uns erlaubt, unsere Differenzen unter uns auszuhandeln, hätten solche Aussagen von Politiker keine Chance. Im Grunde hetzen sie uns gegen uns auf, sie treiben den Keil in die Gesellschaft, denn Ihr Ziel ist es, über uns zu herrschen. Und das können sie nur, wenn sie uns spalten und Haß einreden.

Seit 1960 gibt es Ausländer der verschiedensten Länder in Deutschland, noch nie bis 2008 gab es in Deutschland Wörter wie „Ausländerhaß und Fremdenfeindlichkeit“. Erst als die Regierungen in Europa ein Ziel vor Augen hatten, uns alle in einem Land zusammenzustecken, Fremde zu uns kommen zu lassen, die aus ganz anderen Regionen der Welt, mit ganz anderen Lebensweisen hier her kommen und mit einer ganz anderen Religion herkommen – erst dann wurde uns gesagt, die eine Hälfte der Deutschen, der Europäer sind Fremdenhasser und Ausländerhasser. Haben sich die Menschen in Europa innerhalb ein oder zwei Jahre so verändert, oder hat sie der Regierungsstil geändert.

Wir Menschen in Europa sind die Gleichen geblieben, wir haben ganz andere Sorgen, als uns Sorgen zu machen, wer hier lebt oder arbeitet. Es sei denn, wir machen Erfahrungen, die unser Leben kreuzen und uns nicht passen.

Der Regierungsstil hat sich geändert, abgesehen von der Zentralregierung in Brüssel, hat so auch ein anderer Stil in den Regionalregierungen Europas Einzug gehalten.

Man will uns unser Land wegnehmen, unsere Nation, unsere Lebensweise, unsere Glauben und alles, an was wir je geglaubt haben. Wir kämpfen ums Überleben, ob finanziell, politisch und auch Gesundheitlich.

Diese Menschen, die herkommen, wollen uns verändern, unsere Nation, unsere Lebensweise, ohne auch nur daran zu denken, in ihrem eigen Land aufzuräumen, vielleicht den Lebensstil von uns zu übernehmen, um auch ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Nein, sie kommen, um uns zu ändern.

Wobei unsere Lebensweise seit über 70 Jahren Wohlstand, Freiheit und Gesundheit garantieren.

Wir sollen hassen, damit wir uns hassen und wir alles zerstören, was wir aufgebaut haben. So ist das Ziel einer „alternativlosen Politik“. Wer dieses Wort in den Mund nimmt und Politiker ist, hat seinen Beruf verfehlt. Denn eine alternativlose Politik gibt es nicht, denn gerade die Aufgabe von Politikern ist es, Alternativen zu finden, denn Krieg ist nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Wir sind im totalen Zustand der Gehirnwäsche. Wir werden alle weich gewaschen, ganz zum Wohle der Regierenden, um wieder strammzustehen, wenn sie uns rufen.


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