Vorkriegsverbrechen – Wie alles begann

Mit Blick auf die zahlreichen Verbrechen, wie z.B. die Vertreibung der Deutschen ab 1944 und nach dem Zweiten Weltkrieg, wird heute mit der Floskel

,ja die Deutschen dürfen ja nicht Klagen, denn sie hätten ja mit den Verbrechen im Osten begonnen…

gerne der Versuch unternommen, das erlittene Unrecht zu verharmlosen oder gar zu rechtfertigen.

Doch waren es tatsächlich Deutsche die mit der Gewalt anfingen? Ein kritischer Blick auf das, was Politik, Schulen und Medien in Deutschland gerne und gründlich verdrängen.

Durch den Vertrag von Versailles kamen 1919 über 2,1 Millionen Deutsche gegen ihren Willen unter polnische Herrschaft.
Volksdeutsche Vereine, Organisationen, Verbände, kulturelle Institutionen wurden oftmals verboten oder in ihrer Ausübung massiv behindert. Im September 1934 kündigte Polen endgültig das Minderheitenschutzabkommen.

Es wurden bewusst Bedingungen geschaffen, die zu einer ,,passiven“ Vertreibung der Deutschen führen sollten und auch führten. Lebten mit Beginn der 1920er Jahre noch über zwei Millionen Deutsche auf dem Gebiet das Warschau verwaltete, so waren es 1939 nur noch knapp eine Millionen Deutsche.

1934 errichtete der polnische Staat das Lager von Bereza Kartuska (heute Weißrussland) in dem vor allem die Angehörigen anderer Ethnien in Polen inhaftiert, gefoltert und gedemütigt wurden. Darunter auch Angehörige der deutschen Minderheit.

Die Terrorwellen gegen die wehrlose deutsche Minderheit spitzen sich in den letzten Monaten des Friedens immer weiter zu. Alleine zwischen Mai und August 1939 wurden etwa 15.000 Deutsche durch Polen ermordet. Schon in den Jahren zuvor setzten zunehmende Flüchtlingsströme Volksdeutscher in das Deutsche Reich ein. (Vorgänge die man in Berlin genau beobachtete. )

Die gesellschaftliche Ausgrenzung und schrittweise Verdrängung der Deutschen war jedoch nur ein Teil der Polonisierungspolitik Warschaus. Zwischen 1918 und 1939 kam es zu unzähligen Wellen der Gewalt und zu Pogromen gegen die Deutschen im Staat, die zehntausende Deutsche mit dem eigenen Leben oder der Gesundheit bezahlten.

Noch ungleich härter als die Volksdeutschen unter polnischer Herrschaft traf das Schicksal die 1.424.000 Volksdeutschen (Volkszählung von 1939) in der UdSSR. Es gehört zu einer fatalen Fehlannahme, dass die Deutschen in der UdSSR bis zu ihrer vollständigen Deportation im Sommer 1941 in Frieden, Glück und Sicherheit gelebt hätten.

Bereits in den frühen Jahren der Sowjetuinion waren willkürliche Verbrechen an Deutschen allgegenwertig. Verhaftungen und Erschießungen von Deutschen den man vorwarf nicht ,,staatstreu“ zu sein waren an der Tagesordnung. Durch Lenins und Stalins erzwungene Umstrukturierungen der Wirtschaft verhungerten in den 1920er Jahren mindestens 120.000 Russlanddeutsche und in den 30er Jahren mindestens 350.000 weitere Russlanddeutsche.

Im Jahre 1929 zogen 14.000 Deutsche nach Moskau, um ihre Ausreise einzufordern, ein großer Teil dieser Einforderer wurde mit Gewalt zurückgetrieben. Bereits 1930 kam es zu der ersten Massendeportation von ca. 50.000 Deutschen nach Sibirien.

Seit 1934 wurden von Deutschen geheime Listen geführt. Schrittweise wurden deutsche Kirchen, Vereine, Theater, Schulen u.a. geschlossen und viele Vertreter der deutschen Minderheit verhaftet und ermordet. Alleine 1937/38 wurden im Zuge der „Deutschen Operation“ des NKWD über 40.000 wehrlose und unschuldige deutsche Bürger willkürlich ermordet. Die Anzahl willkürlicher Verhaftungen lag noch weit darüber.

Wenn durch Schulen, Medien und Politik solche Vorgänge wie 20 Jahre gezielten Massenmords (Völkermord) der Unterdrückung von Millionen Deutschen VOR dem Krieg durch Polen und die UdSSR versteckt.

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