Clicky

Vortrag von Andreas von Bülow in Basel

Am 7. Dezember hat IMAP Basel den ehemaligen deutschen Politiker Andreas von Bülow (SPD) zu einem Vortrag eingeladen. Er war von 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie unter Bundeskanzler Helmut Schmidt und von 1969 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Während dieser Zeit war er zum Teil Mitglied der parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste. Er war auch von 1976 bis 1980 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Am 1. Oktober 1982 schied er nach der Wahl von Helmut Kohl zum Bundeskanzler aus der Bundesregierung aus.

Von Bülow nahm an einer der Bilderberg-Konferenzen teil. Er meint dazu,

„die Leute, die auf der Suche nach der Weltregierung sind, werden diese nicht bei den Bilderbergern finden. Es gibt aber Kreise, in denen ausgedacht wird, was zu tun ist. Das bekommt man aber nicht auf einer Bilderbergerkonferenz mit 130 Teilnehmern mit. So etwas wird in kleinen Kreisen beschlossen, die eine Entscheidung an gehorsame ausführende Einheiten weitergeben. Die Bilderberger-Konferenz ist die edle Seite der Weltmacht, diese muss die weniger edle Seite der Weltregierung verdecken.“

Seit dem Ausscheiden aus dem Bundestag 1994 arbeitet Bülow als Publizist mit dem Schwerpunkt Geheimdienste. Insbesondere hat er sich zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 geäussert und die offizielle Erklärung der US-Regierung angezweifelt. Er stellt die These auf, die Anschläge seien in Wirklichkeit von der amerikanischen Regierung geplant und von den US-amerikanischen Geheimdiensten CIA und dem israelischen Mossad ausgeführt worden. Die Flugzeuge seien ferngesteuert gewesen und das World Trade Center von innen heraus gesprengt worden.