Warnung vor der EKD-Führung

von Michael Paulwitz

Heinrich Bedford-Strohm, dem Amt nach Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), gefühlt so etwas wie Ersatzbundeskanzler, Gesinnungspolizeipräsident und oberster Bundesmoralverfassungsrichter in einem, warnt vor der Teilnahme an Demonstrationen der AfD und der Pegida-Bewegung.

EKD-Ratspräsident Heinrich Bedford-Strohm: Mißbrauch der Autorität für politische Agitation Foto: picture alliance/dpa
EKD-Ratspräsident Heinrich Bedford-Strohm: Mißbrauch der Autorität für politische Agitation Foto: picture alliance/dpa

Aber wer warnt die Öffentlichkeit vor den bedenklichen Umtrieben der EKD-Führung? Wir springen da mal in die Bresche:

  • Ohne jeden Skrupel mißbraucht die EKD-Führung die Autorität ihrer Kirche, um politische Agitation und Lobby-Propaganda in eigener Sache zu betreiben. Die EKD, längst – wie die katholische Amtskirche – in ihrem Geschäftsmodell zum Sozialkonzern mit angeschlossener Weltanschauungsabteilung mutiert und noch dazu von dubiosen Gestalten von den Rändern des politischen Spektrums unterwandert, gehört über ihre Unternehmen zu den Hauptprofiteuren des Steuergeldsegens, der für die Asyl- und Integrationsindustrie ausgeschüttet wird. Ihr Lob für den „flüchtlingspolitischen Kurs“ der Bundesregierung ist deshalb von Eigennutz vergiftet.
  • Ein Pharisäer ist, wer sich moralisch über seine Mitmenschen erhebt, ohne selbst vorzuleben, was er von anderen einfordert. Wie viele „Flüchtlinge“ und ihre Familien haben wohl Heinrich Bedford-Strohm und seine Bischofs- und Ratskollegen in ihren Privathäusern aufgenommen, bevor sie eine Politik gutheißen, die einen solchen Akt der Nächstenliebe von einer ungefragten Allgemeinheit erzwingen will? Teilen sie den Wohlstand, den sie ihren aus vom Staat zwangseingezogenen Kirchensteuern finanzierten Gehältern verdanken, mit den Armen und Elenden dieser Welt, so wie sie es ohne Limit nach oben vom deutschen Steuerzahler verlangen?
Die EKD: Im „Kampf gegen Rechts“ immer vorne mit dabei Foto: picture alliance/dpa
Die EKD: Im „Kampf gegen Rechts“ immer vorne mit dabei Foto: picture alliance/dpa

Moralisierende Selbstgerechtigkeit

  • Das Erschreckendste an der moralisierenden Selbstgerechtigkeit eines Heinrich Bedford-Strohm ist die menschliche Kälte und der Mangel an Empathie gegenüber den Nöten der eigenen Landsleute und Kirchenmitglieder. Nur irrationale „Ängste“ will der Bischof jenen zugestehen und gleich wieder ausreden, denen Politiker, ohne sie je gefragt zu haben, Asyl-Massenunterkünfte vor die Nase setzen, die ihr Leben und ihr soziales Gefüge über Nacht auf den Kopf stellen. Seine „Ethik der Einfühlung“ hat kein Wort der Stärkung und Solidarität für die Bestohlenen, Gedemütigten und Vergewaltigten übrig. Den Splitter im Auge der eigenen Landsleute sieht er, den Balken von Gewalt, Christenverfolgung und Frauenmißhandlung in den Asylunterkünften lieber nicht so genau.
  • Worte können „Gift in die deutsche Gesellschaft streuen“, da hat der Kirchenmann schon recht. Er tut es ja selbst, wenn er ganzen Bevölkerungsgruppen pauschal „Haß“, „Ressentiments“ und „Hetzparolen“ unterstellt, weil sie die politische Position nicht teilen, die er durch seine einseitige Parteinahme stützen will. Von solchen Parolen bis zu tätlichen Angriffen auf Pegida-Teilnehmer und Brandanschlägen auf AfD-Politiker ist es dann wohl tatsächlich nicht mehr weit.
  • „Höchste Wachsamkeit“ wäre wohl auch geboten angesichts der drohenden forcierten Islamisierung eines zunehmend entchristlichten Landes durch den tatenlos hingenommenen hunderttausend-, wenn nicht millionenfachen Zustrom junger arabischer und afrikanischer Moslems. Doch das Oberhaupt der EKD und die Präses der Laiensynode schließen die Augen, schauen weg und schweigen.

Wahrlich, eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als daß ein saturierter und selbstgefälliger EKD-Ratsvorsitzender von seinem hohen Roß heruntersteigt und der Realität ohne ideologische Scheuklappen ins Auge blickt.


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