Was ihr Ehrenmord nennt, nenne ich Schandmord

Wenn wir zivilisierten Europäer von Ehre reden, dann reden wir von Werten wie Zuverlässigkeit, Tapferkeit und Ehrlichkeit. Ehre bedeutet immer Anerkennung, ob nun aus Selbstachtung heraus oder weil sie uns von anderen gewährt wird.

Nun habe ich gestern wieder ‚mal einen Beitrag über sog. „Ehrenmorde“ gesehen. Dieser ins Deutsche übertragende Begriff ist irreführend und entspricht nicht unserer europäischen Vorstellung von Ehre.

Was hier fälschlich mit Ehre übersetzt bzw. als solche gedeutet wird, basiert auf den arabischen Begriff Eifa (عفة). Im Türkischen lautet der im Zuge der Islamisierung übernommene arabische Begriff iffet. Darunter ist ausschließlich die „sexuelle Moral der Frauen“ zu verstehen, schreibt die türkische Journalistin Ayse Önal in ihrem Buch „Warum tötet ihr„.

Die richtige Übersetzung ins Deutsche entspricht dem Begriff der Keuschheit. Ersatzweise auch dem der Prüderie. Doch mit Ehre, wie wir sie verstehen, hat das nichts zu tun. Bei uns wird einer Frau oder einem Mädchen nicht die Ehre aberkannt, nur weil sie sich verliebt, sich mit einem Mann bzw. Jungen unterhält, mit einem Mann oder Jungen gesehen wird, sich in Cafés aufhält, in denen auch Männer verkehren, sich schminkt oder weil sie ein Kleid trägt. Wenn eine Frau oder ein Mädchen geschändet, also vergewaltigt wird, dann wird bei uns nicht der Frau oder dem Mädchen die Ehre aberkannt, sondern dem Täter.

Bei den Mohammedanern verhält sich das vollkommen anders. So schreibt Ayse Önal,

eine Frau kann zum Beispiel lügen, stehlen oder Steuern hinterziehen und handelt dadurch trotzdem nicht unmoralisch – oder unehrenhaft. Doch alles, was ihre Sexualität betrifft, und sei es nur, dass sie einen kurzen Rock trägt, fällt unter den Begriff iffet.

Obwohl es sich hierbei um kein Geheimnis, sondern um allgemein Bekanntes handelt, das zudem mit Fakten nicht zu bestreiten ist, gibt es noch immer Leute, die einen Zusammenhang mit den Islam bestreiten. Es sind haargenau dieselben Leute, die nicht müde werden zu betonen, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun habe.

Manche nennen diese Leute marxistische Kulturrelativierer, andere nennen sie die ewigmorgigen Erben Rousseaus. Sie selbst verstehen sich als intellektuelle und moralische Elite des Menschengeschlechts. Weil nur sie und niemand sonst fähig ist, die Komplexität des Weltgeschehens zu begreifen, es zu deuten und für alle geltend die richtigen, weil allein selig machenden Schlüsse daraus zu ziehen.

In Wirklichkeit aber sind die vermeintlichen, selbsternannten Kenner der Welt diejenigen, die kaum in der Lage sind, über den eigenen Tellerrand aus narzistischem Überlegenheitsglauben hinauszuschauen. Es sind die, die die eigene Illusion (Utopie) für eine unfehlbare Realität halten. Selbst dann noch, wenn der Glaube sich im krassen Gegensatz zu den Gesetzen der Natur befindet. Während sich die früheren Christen ‚nur‘ als Ebenbild Gottes begriffen haben, sind die linken Bessermenschen dank des marxistischen Fortschrittsglaubens einen Schritt weiter: Sie halten sich für Gott höchstselbst.

Abschließend möchte ich eine aussagekräftige Passage aus Ayse Önals Buch zitieren, mit der sich nicht nur die Ereignisse der Silvesternächte 2015 und 2016, sondern auch sämtliche „sexuellen Übergriffe“ erklären lassen, die im Zusammenhang mit der islamischen Invasion erfolgt sind und noch erfolgen werden. Man kann mir getrost Islamfeindschaft vorwerfen, doch wie verhält sich das im Hinblick auf die Muslimin Ayse Önal?

Ihr Ehemann dachte einfach, alle hübschen und anziehenden Mädchen seien Huren wie die Belgierinnen. Er glaubte auch, dass Frauen, die Make-up, Miniröcke und einen tiefen Ausschnitt trugen, vergewaltigt werden wollten.

Eine Kultur, in der bereits fünfjährige Jungen darauf eingeschworen werden, dass sie mehr wert sind als ihre Mütter und Schwestern zusammen genommen und in der das weibliche Geschlecht nur dazu geboren wurde, dem jeweiligen Manne zu gehorchen und sklavisch zu dienen, ist weder mit unserer Kultur vereinbar, noch wird sie sich unsere Kultur zum Vorbild nehmen.

Die überall zu beobachtende Radikalisierung der Muslime (zu den Wurzeln des Islams vordringen) spricht eine deutliche Sprache. Sie ist auch bei Muslimen zu beobachten, die bereits seit Jahrzehnten in Deutschland leben oder hier in 2. oder 3. Generation geboren und aufgewachsen sind. Diese Radikalisierung ist ebenso wenig zu leugnen, wie die Tatsache, dass der Islam mit dem Islam zu tun hat. Und nicht etwa etwas mit dem Wanderverhalten der Zugvögel oder dem Wetter auf dem Mars, wie das so gerne von den Begünstigern und Förderern dieser uns wesensfremden Unkultur suggeriert wird.

Was die Schandmorde angeht, so lassen die sich auf eine einfache Formel reduzieren: Je mehr Islam, desto größer das Risiko.

P.S. Die Bundesregierung hat inzwischen, um nicht zu vergessen mit gewaltiger Verspätung, auf die Kultur der Schandmorde reagiert. Im Namen des Volkes versteht sich. Fragt sich nur, in wessen Volkes Namen.

Denn wenn man sich die Neuerung anschaut, wird man feststellen, dass die Bundesregierung nicht die Absicht verfolgt, künftige Schandmorde zu verhindern oder dass die Mörder nach bisher geltenden Recht verurteilt werden können. Zwar predigt die Bundesregierung nach wie vor, dass eine Islamisierung hierzulande nicht stattfindet, doch unternimmt sie alles Mögliche, um selbige voranzutreiben.

An ihren Taten sollt er sie erkennen, heißt es im Buch der Christen. Für wahr! Denn wenn die diesbezügliche Strafgesetzreform einzig beinhaltet, dass Schandmörder künftig islamkonform besser gestellt sein sollen als alle anderen Mörder, dann lässt es sich wohl kaum noch von einer Gleichheit vor dem Gesetz schwadronieren. Die aber ist die Grundlage eines jeden Rechtsstaates.

Der Gesetzentwurf, den Bundesjustizminister Maas vorlegen will, sieht vor, dass Haftstrafen für Morde auf bis zu fünf Jahre gesenkt werden können

  •  wenn der Täter aus Verzweiflung“ handelte,
  • um „sich oder einen ihm nahestehenden Menschen aus einer ausweglos erscheinenden Konfliktlage“ zu befreien,
  • durch eine „schwere Beleidigung“ oder „Misshandlung (…) zum Zorn gereizt“ wurde 
  • oder von einer „vergleichbar heftigen Gemütsbewegung“ betroffen war.

Anstatt Schandmorde einzudämmen oder sie zu verhindern, ist die Bundesregierung sichtlich bemüht, die Strafverfolgung bzw. das Strafmaß für Schandmorde abzumildern. Nur ausgemachte Mittäter verhalten sich so. Daran kann es keinen Zweifel geben…

Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.


Quelle und Kommentare hier:
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