Was ist ein Staat?

von Gerhard Breunig

Man könnte es kurz machen und sagen, der Staat ist ein Dieb und Verbrecher. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet spricht das ausgewählte Titelbild Bände, denn der Staat stielt uns genau das, was über Angela Merkel steht. Wir wollen es uns jedoch nicht ganz so leicht machen und betrachten das Thema deshalb etwas intensiver.

Über die Frage „was ist ein Staat“, scheinen sich derzeit viele Menschen den Kopf zu zerbrechen. Es geistern Meinungen herum, wie die vielfach zitierte Drei-Elemente-Regel, nach der völkerrechtlich definiert wird, was ein Staat ist.

Aber gilt dieses Völkerrecht derzeit überhaupt noch und gilt es auch für Menschen oder nur für fiktive Personen?

Gerade im Bezug auf die BRD tauchen deshalb häufig die verschiedensten Thesen auf, die alle irgendwie richtig, aber auch irgendwie falsch sind. Die einen sagen, die BRD sei eine Firma – oft ist von einer GmbH die Rede. Andere bezeichnen sie als legitime Fortsetzung des Deutschen Reiches. Eigentlich ist es jedoch völlig egal, ob wir der Meinung sind, dass die Bundesrepublik ein Staat ist oder nicht. Fakt ist, sie nennt sich so.

Aus meiner Sichtweise betrachte ich „den Staat“ nicht als das, was er vorgibt zu sein, sondern als das, was er ist – eine Fiktion, die von Menschen eigentlich zum Nutzen der Menschen geschaffen wurde. So jedenfalls war die Grundidee dafür. Wenn sich heute jemand hinstellt und sagt, der Staat sind wir, stimmt das nicht wirklich.

Wir sind nicht „der Staat“, denn wir sind Menschen und keine Fiktion. Der Staat an sich ist eine leere Hülle, die ohne menschliches Tun NICHTS ist. Wir sind, jeder für sich, vom Grundsatz her über das fiktive Gebilde gestellt, das Staat genannt wird, denn keine Fiktion, die von Menschen erschaffen wurde, kann sich über einen einzelnen Menschen erheben. Es gilt der Grundsatz, dass niemand mehr Rechte übertragen kann, als er selber hat.

Deshalb hat auch kein Staat das Recht, über einen Menschen in irgend einer Form zu bestimmen. Deshalb ist auch die hoch gepriesene Demokratie eine Fiktion, denn keine Mehrheit kann darüber bestimmen, was mit einem einzelnen Menschen zu geschehen hat.

Kein Mensch hat nämlich das Recht, über einen anderen Menschen in irgend einer Form zu bestimmen. Das gilt genau so lange, wie sich der Mensch nicht freiwillig dem Staat, einem anderen Menschen oder der Mehrheit anderer Menschen freiwillig unterstellt.

Dummerweise haben wir alle dies schon so oft getan, dass wir inzwischen glauben, das alles müsste so sein, wie es seit vielen Jahren mit uns praktiziert wird. Die Prozesse, die uns soweit gebracht haben, diesem Treiben zuzustimmen, dauerten mehrere Jahrhunderte, die Wurzeln liegen sogar mehr als tausend Jahre zurück. Manchmal benötigte es viele Generationen, um bestimmte Ziele zu erreichen und die gewünschten Abhängigkeiten zu schaffen, wo früher einmal keine waren. Jeder kleine Schritt führte über bestimmte Gewohnheiten und Manipulationen, stets absolut zielgerichtet zu immer größerer Abhängigkeit.

Das Private, welches früher als heilig galt, existiert in unserer modernen Welt praktisch nicht mehr. Es wurde von uns und unseren Vorfahren in kleinen Schritten immer mehr an „den Staat“ abgegeben. Wir alle gerieten so immer stärker in die Abhängigkeit dieser Fiktion Staat.

Weil die Menschen ihre Rechte damals nicht immer so einfach abgeben wollten, mussten die Herrscher oft sehr kreativ werden. So schafften von den Herrschern beauftragte „Beamte“ bestimmte Probleme, für die dann eine Lösung angeboten wurde, die man den Menschen schmackhaft machen konnte. Das clevere Vorgehen versteckt sich hinter dem immer wieder verwendeten Prinzip von Ursache-Reaktion-Lösungsangebot. So geschah zum Beispiel in den Anfängen der USA Folgendes:

Die neuen Siedler, die in Amerika ankamen, schwärmten damals aus wie die Heuschrecken, steckten sich kurzerhand ein Stück Land ab und wurden so zum alleinigen Herren über dieses abgesteckte Landstück.

Kein König und kein Staat hatten hier irgendwelche Rechte.

Die Siedler besaßen das alleinige Eigentumsrecht an ihrem Landstück.

Man nennt dies auch den allodialen Titel. Der Eigentümer hatte dabei alle Rechte an diesem Stück Land, an allen Bodenschätzen darunter und an allem, was darüber lag. Da dies dem britischen König nicht passte und er seinen Anteil am Ertrag dieser Ländereien haben wollte, sorgten seine Agenten dafür, dass die Landbesitzer Probleme mit Räubern und anderen Verbrechern bekamen. Der Name „Wilder Westen“ geht vermutlich auf diesen üblen Trick zurück.

Es wurden von den Agenten des Königs möglichst viele Probleme geschaffen, welche die Menschen ärgerte und das Leben vor Ort ständig belastete. Sobald die Probleme groß genug geworden waren, boten die Vertreter des Königs eine praktische Lösung für die selbst geschaffenen Probleme an. Natürlich war diese Lösung an bestimmte Bedingungen geknüpft. Es wurde in diesem Fall den Siedlern Schutz vor den vorher selbst geschaffenen Problemen mit Verbrechern und Wegelagerern angeboten, wenn diese im Gegenzug dazu bereit wären, Ihr Land bei einer Behörde registrieren zu lassen.

Das Wort registrieren stammt von rex (König) und dem davon abgeleiteten regis. Im Grunde ist eine Registrierung die Übertragung der Eigentumsrechte an den König (später dann Staat). Die Siedler haben damals also ihre allodialen Rechte auf das Land an den britischen König abgetreten und dafür Besitz- und Nutzungsrechte erhalten. Eigentümer war fortan der König. Mitbekommen was da wirklich passiert ist, haben allerdings die Wenigsten. Gegen eine Versicherungsgebühr wurde dann vom König der versprochene Schutz gewährt. Das Endergebnis sehen wir heute – es nennt sich:

Grundsteuer.

Ähnliches geschieht seit den 20er Jahren auch mit den Menschen selbst. Damals fing man in Großbritannien an, Geburtsurkunden auszustellen. Auch bei der Geburtsurkunde handelt es sich um eine „Registrierung“. Dieses mal wurden die neu geborenen Kinder an den König übertragen. Zunächst lockte man die Eltern mit einer Zuwendung als Belohnung für die Registrierung. Angefüttert wurden die Menschen mit 20 Pfund pro Neuregistrierung. Nach einiger Zeit reduzierte man den Betrag auf 10 Pfund. In der Folge gab es dann immer weniger – irgendwann wurde die Registrierung zur Pflicht und die Eltern mussten bezahlen. Diese Regelung wurde 1933 auch in Deutschland eingeführt und bis heute beibehalten. Hier spricht das Wörtchen „Erziehungsberechtigter“ eigentlich Bände

Jeder von uns ist also beim „Staat“ registriert und somit an diesen übertragen. Wir sind dank der Geburtsurkunde das Pfand, das der Fiktion Staat überhaupt die Möglichkeit gibt, Schulden zu machen. Bei Banken werden unsere Geburtsurkunden verpfändet, als Garantie dafür, dass dieser Kredit von uns zurückgezahlt wird. Der Staat selbst ist nicht im Geringsten kreditwürdig. Allein unsere menschliche Fähigkeit Werte zu erschaffen, ermöglicht es dem Staat, im weltweiten Kreditgeldsystem überhaupt mitzuspielen.

Und genau so verhält es sich auch mit allen anderen „registrierten“ Dingen, die wir als unser Eigentum betrachten, die uns aber in Wahrheit gar nicht mehr gehören, weil wir diese beim Staat „registriert“ haben. Unser Auto wird zum Beispiel beim Staat registriert. Wir übertragen damit das Eigentum und bekommen dann erst die Erlaubnis, damit irgendwo herumfahren zu dürfen. Unser Haus ist beim Grundbuchamt registriert. Wir dürfen darin sogar wohnen, wenn wir brav die „Grundsteuer“ bezahlen. Tun wir das nicht mehr, wissen Sie bestimmt schon, was passieren wird.

Selbst für die TV Verblödungslampe im Wohnzimmer gibt es eine Behörde, die abkassiert. Und was ist mit unserem Hund?

Jetzt überlegen Sie mal, was mit den so genannten Flüchtlingen gerade passiert. Auch die werden „REGISTRIERT“. Auch die werden in Kredit für die Fiktion „Staat“ umgewandelt.

Der „Staat“ kann auf diese Weise gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Er bekommt neue Sicherheiten für seine Bankkredite und kann gleichzeitig Angst bei den Einheimischen schüren, die unter dem Eindruck der plötzlich neu auftauchenden Gewaltbereitschaft vieler „Zugereister“ freiwillig immer unverschämtere Eingriffe in die letzten Reste ihrer Freiheit dulden.

Unterstützt durch die allgegenwärtige Medienpropaganda werden derzeit klammheimlich immer mehr dieser Restriktionen gegen uns Menschen eingeführt, was vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen wäre.

Dabei müssen wir uns eigentlich nur eines vor Augen halten:

Der Staat ist NICHTS – nur eine Fiktion.

Er kann nichts und existiert nur durch unseren Wert. Aber er beherrscht uns inzwischen in einer unerträglichen Art und Weise. Dies alles geschieht nur, weil wir es immer wieder zulassen. Angela Merkel kennt Sie und mich nicht, aber sie bildet sich ein, über uns und unser Leben bestimmen zu dürfen, weil andere ihr bei einer Wahl ihre Stimme gegeben haben.

Der Polizist, der mich nachts auf dem Nachhauseweg anhält meint, dafür ein Recht zu haben ohne sich vorher meine Zustimmung holen zu müssen, weil ihm sein Vorgesetzer einen Zettel gegeben hat, auf dem steht, dass er das darf.

Und meine Bank meint, jahrzehntelang ein Recht auf einen erheblichen Teil meiner Arbeitsleistung beanspruchen zu können, nur weil ich für mich und meine Familie ein Haus gebaut habe, für das ein Angestellter dieser Bank ein paar Fingerwackler auf irgend einer Tastatur gemacht hat.

Diese Bank liefert NICHTS und hat NICHTS, denn das was sie liefern kann hat keinen Wert. Sie liefert nur ein in die Zukunft verschobenes Zahlungsversprechen – Kreditgeld aus dem NICHTS. Sie macht lediglich einen simplen Buchungsvorgang. Wer glaubt, dass dieser Buchungsvorgang den Gegenwert eines ganzen Hauses darstellt, der wäre eigentlich ein Fall für die Klapsmühle.

Aber jeder, der in diesem System lebt, glaubt diesen Schwachsinn.

Nur durch diesen Schwachsinn funktioniert diese Welt. Nur durch diesen Schwachsinn funktionieren Staaten und Banken.

Bei genauer Betrachtung ist jede Bank genauso eine Fiktion wie jeder Staat. Sie existiert nur, weil wir ständig den Wert für deren Handeln geben. In einem System, in dem es nur Kredit gibt, ist auch die Bank ohne unseren Wert und ohne die Arbeit der Menschen NICHTS. Denn nur der Mensch schafft Werte. Das können sämtliche dieser Fiktionen nicht, egal wie sie sich nennen mögen.

Es sind einzig und allein die Menschen, die in dieser Welt etwas von Wert liefern können.

Haben Sie aus diesem Blickwinkel schon mal darüber nachgedacht, wie frei wir wirklich noch sind in diesem System, in dieser Welt der Psychopathen?

Es gibt keine Freiheit mehr so lange wir sie uns nicht selbst wieder holen.

Wir sind private Agenten im Dienste des Staates und handeln ausschließlich in einem öffentlichen Rechtssystem, das alles und jeden kontrolliert zum Nutzen von ganz Wenigen. Wenn irgendwer, mit einem nicht mal mehr unterschriebenen Zettel bei uns in die Wohnung eindringen kann, um unser „Eigentum“ einfach mitzunehmen, dann gibt es keine Privatsphäre – kein PRIVAT und kein Eigentum mehr. Alles ist öffentlich, alles ist Staat.

Und wir machen schweigend dabei mit.


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