Was nun, Herr Kleber?

von Willanders

Die anti-deutschen Funktionseliten in der BRD-Regierung bieten uns gegenwärtig ein Paket an Maßnahmen an, welche angesichts der ungebremsten Mohamedanerinvasion und der folgerichtig explodierenden Kriminalität und Terrorgefahr die rasch wachsende Angst der Deutschen sedieren sollen.

Die zynische Logik, die uns diese Politiker anbieten, gleicht der eines Feuerwehrmannes, der versucht Brände zu löschen, die er selbst gelegt hat. Kaum jemand ließe sich zu großen Lobeshymnen auf so einen Feuerwehrmann hinreißen, denn er gehört schlicht vor ein Gericht und dann ins Gefängnis.

Diese Politclowns dagegen dürfen uns ihre „Sicherheitsmaßnahmen“ in aller Ruhe vor laufenden Kameras im staatstragenden Ton und mit einem höhnischen Lächeln verkaufen.

Dabei gilt für diese Politiker, dass sie all die Missstände, die das deutsche Volk nun ertragen muss, leichtfertig und ohne Plan und ohne Not verursacht haben – im absolutistischen Alleingang, an Parlament und Öffentlichkeit vorbei, sich rücksichts- und gewissenlos über Recht und Gesetz hinwegsetzend. Jede der Maßnahmen, die nun zur Eindämmung der Schäden an der öffentlichen Sicherheit und Ordnung vorgestellt werden, mögen jetzt vielleicht nötig sein, wären es aber ohne das vorsätzliche Handeln dieser verräterischen Politiker erst gar nicht gewesen.

Die Situationsbeschreibung wäre jedoch unvollständig, hätte man die Schuldigen alleine in der Politikerkaste verortet. Denn es waren aber nicht nur diese Verräter in der Politik, die uns in die Situation gebracht haben, die nun alle Freiheiten rasch erodieren und den darunter ewig lauernden blanken Totalitarismus zum Vorschein kommen lässt.

Auf die Anklagebank gehören nämlich auch die Massenmedien. Die gestern vorabveröffentlichten Zwischenergebnisse einer hochinteressanten Studie der Hamburg Media School fördern brisante Erkenntnisse zutage:

„Insgesamt seien 82 Prozent aller Beiträge zur Flüchtlingsthematik positiv konnotiert gewesen, zwölf Prozent rein berichtend, sechs Prozent hätten die Flüchtlingspolitik problematisiert. Reichweitenstarke Medien hätten sich das Motto der Bundeskanzlerin – ‚Wir schaffen das‘ – zu eigen gemacht. “

„Zwanzig Prozent der Berichte der ‚Tagesschau‘ seien implizit wertend gewesen, bei ‚Spiegel Online‘ an die vierzig Prozent, bei der Online-Ausgabe der ‚Welt‘ fünfzehn Prozent.“

Und:

„Rund zwei Drittel der tonangebenden Medien hätten zunächst ‚übersehen‘, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in großer Zahl und die Politik der offenen Grenzen die Gesellschaft vor neue Probleme stellen würden. Nur ein Drittel der Berichte hätten von September 2015 an Probleme aufgegriffen. (…) Insbesondere die ‚Tagesschau‘ habe das Thema jedoch fast nur abstrakt, entlang der politischen Debatten in Berlin aufgeschlüsselt.“

Die Berliner Politiker haben überwiegend auf die Stimmung, die von den Medien kreiiert wurde, reagiert. Politiker verkaufen nämlich dem Volk Meinungen wie Vertreter Staubsauger. Gibt’s eine noch freie Nische, kommt einer oder mehrere von ihnen, und besetzen sie.

Statt Provision bekommen Politiker eben einen Platz an den Fleischtöpfen als Lohn. Gegen die Medien können Politiker nicht gewinnen, sagt man. Ob es stimmt oder nicht: Im Schulterschluss mit den Medien lässt es sich allenfalls leichter regieren. Der Lohn der Medien aus diesem parasitären Verhältnis besteht dagegen im leichten Zugriff auf Exklusivinfos aus erster Hand.

Der einzige Verlierer in diesem Machtspiel ist der Bürger, Wähler und Medienkonsument. Er wird von den beiden anderen Spielern belogen, manipuliert und eingeschüchtert. Die Massenmedien haben längst die Rollen übernommen, die in früheren Zeiten dem Klerus zugeschrieben wurde: Der Mächtige hält das Volk arm, die Kirche hält ihn dumm.

Warum fangen wir also nicht endlich an, den Verantwortlichen in den Massenmedien Fragen zu stellen?

Warum interviewt niemand beispielsweise Kai Diekmann von der Bild zur Flüchtlingskrise? Warum wird er nicht zu seiner Verantwortung befragt, als er damals seine massive Pro-Refugee-Kampagne gestartet hat?

Warum wird nicht der Chefredakteur des Tagesspiegels befragt? Stephan-Andreas Casdorff hat damals fast täglich Pro-Merkel-Pro-Flüchtling-Artikel produziert. Eine leitende Redakteurin von ihm – Anna Sauerbrey – veröffentlichte vor genau einem Jahr den berüchtigten Pro-Refugee-Artikel mit dem Tenor

„wir haben die Butter zentimeterdick auf dem Brot, wir können mit der Welt teilen“.

Nicht nur offenbarte sie eine verzerrte Wahrnehmung unserer Gesellschaft („Vielleicht fürchten die Deutschen sich zu Recht vor sich selbst.“), sie zeigte auch, dass sie weder von öffentlichen Finanzen noch von der Wirtschaft insgesamt etwas versteht.

Warum darf jemand, der so ungebildet und dumm ist, so eine verantwortungsvolle Position in einem Massenmedium haben und nach so einem Artikel noch immer im politischen Journalismus arbeiten? So jemand gehört ins Vermischte, oder gleich gefeuert.

Und wie steht der Prantl Heribert von der Alpenprawda heute zu seinen zahllosen Propagandaergüssen von vor einem Jahr? Jeder von uns müsse in der Flüchtlingskrise anpacken, dies sei eine Bürgerpflicht, eine gesamtnationale Aufgabe.

Da waren wir wieder mal als Nation gefragt, eine Nation deren einzige Aufgabe sonst nur die Selbst-Aufgabe ist. Sind wir also doch (noch) eine Nation? Ich dachte schon, Nationen sind sowas von gestern!

Wie rechtfertigen Jacob Augstein oder Georg Diez ihre Artikel von damals?

Was sagt Herr Bommarius von der FR heute?

Und Bernd Ulrich von der Zeit?

Und was ist mit denen, die möglichst viele Migranten wollen, damit das Sozialsystem zusammenbricht und wir endlich weniger Staat haben?

 Warum fragt denn niemand den Herrn Poschardt („Sloterdijk fehlt die Fantasie, in der disruptiven Migrationstragödie ein Momentum zur Neudefinition des Landes zu erkennen. Das ist bitter“), was er denn glaubt, was dann aus Deutschland wird, nach der „Neudefinition“? Ein zweites Südafrika? Mit allgegenwärtigen Slums und exorbitanter Armut und Kriminalität?

Grenzen sind inhuman, ja illegal, haben sie alle noch vor einem Jahr getönt. Und bleiben uns bis heute doch die Antwort schuldig: Wie, bitte, soll ein Deutschland ohne Grenzen eine soziale Marktwirtschaft gewährleisten?

Und das war nur eine kleine Auswahl aus den Printmedien. Wie sieht es bei den öffentlich Rechtlichen aus?

Warum nicht mal ein Interview mit Herrn Kleber – Was nun, Herr Oberschlaumeier? – oder Frau Reschke – Zur Sache, Frau Kommisarin -? Und zur Abwechslung mal nicht zum Thema „Kampf gegen Nazis“, sondern „Verantwortung für Deutschland“ oder „linker Terrorismus“.

Und all die, die ständig nach Integration, noch mehr Zufluchtsuchenden und nach mehr Bürgerengagement rufen und die sofortige und perfekte Inklusion und Migrantenquote fordern – warum macht man nicht mal öffentlich, auf welche Schulen die ihre Kinder schicken?

Nein, es geht nicht um eine billige Show: die Drittwohnung an eine handverlesene Flüchtlingsfamilie auf Kosten der Allgemeinheit zu vermieten oder die Gattin im Heim mal ein paar Stunden lang Pullis und Hosen sortieren zu lassen oder die Tochter mal in den Semesterferien mit Migrantenkindern Deutsch üben zu lassen.

Es geht vielmehr darum, eine echte, dauerhafte Verantwortung zu übernehmen, eine konkrete Aufgabe dauerhaft zu händeln, die das „Pack“ nicht will. Warum sagt denn niemand zu den Vorreitern und Vordenkern in den Medien: Warum immer nur klagen und jammern, dass das Pack stur ist und nicht will wie ihr das für richtig haltet? Geht doch einfach selbst mit gutem Beispiel voran! Wer hindert euch daran, Gutes zu tun?

Und das Gemeine ist doch: Die Zuschauer, Hörer und Leser können diese sehr kleine Schicht von Journalisten aus dem linksgrünen Milieu, die in Deutschland das politische Meinungsklima bestimmen, nicht abwählen. Den TV-Kanal zu wechseln, eine andere Zeitung zu kaufen – das alles nützt nichts, sie alle bringen das Gleiche.

Der Medienkonsument wird in der BRD gezwungen, den Kakao, durch den er tagein tagaus gezogen wird, nicht nur zu trinken, sondern auch noch zu bezahlen.

Die Journalisten der Massenmedien müssen nicht für die Konsequenzen ihrer Indoktrination haften; die ganzen Sender-Intendanten dürfen sogar als graue Eminenzen anonym im Hintergrund wirken.

Warum dann nicht gleich offen und ehrlich: Ein Monarch übt seine Macht persönlich aus, und wenn er versagt, gibt es einen Bauernaufstand, der ihn hinwegfegt. Das wäre doch mal wenigstens transparent, ehrlich und mit persönlichem Risiko verbunden. Der Täter würde für seine Taten haften.

Wie schnell würde dann Deutschland genesen!


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