Welchen Zweck hat die “BRD GmbH”?

Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, gibt es eine “Bundesrepublik Deutschland GmbH”, mit 25.000 Euro Haftungskapital, die ganz pauschal “den Staat” betreibt, der sich Bundesrepublik Deutschland nennt. Für Einzelheiten darüber verweise ich auf das Internet, eine Suchanfrage offenbart mehr, als ich hier mit kurzen Worten anführen könnte.

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Normalerweise wird ein Staat in einer Form betrieben, die einer “OHG” gleicht, der Offenen Handels-Gesellschaft. Eine OHG ist bei Banken recht beliebt, weil sie eben “offen” ist, das heißt, bei Problemen unbegrenzt in das Vermögen des Inhabers vollstreckt werden kann. Die “BRD OHG” (die es in dieser Form nie gegeben hat, den Begriff möchte ich für die Zustände vor 1990 verwenden) besaß ein Vermögen und ihre Staatsschulden. Ansprüche an diese OHG waren in unbegrenzter Höhe vollstreckungsfähig.

Dabei gibt es das kleine Detail, daß schon die BRD OHG eine vermögenslose Verwaltungsgesellschaft gewesen ist. Diese Alt-BRD war (und ist) eine staatsähnliche Verwaltungseinheit, die auf einem Teilgebiet des Deutschen Reiches errichtet worden war, um dessen Vermögen, das von den Siegermächten des zweiten Weltkriegs beschlagnahmt worden war, im Sinne dieser Siegermächte zu verwalten. Die BRD OHG war eine Insolvenzverwaltung, die den Gläubigern möglichst große Teile des in Konkurs getriebenen Großkonzerns Deutsches Reich zuschustern sollte.

Vor diesem Hintergrund lassen sich die Handlungen der BRD OHG gut nachvollziehen: Im Rahmen der EWG / EG / EU sollte Reichsvermögen für die beteiligten europäischen Nationen eingesetzt werden, im Rahmen der “Wiedergutmachung” Geld für den Aufbau der zionistischen Militärgroßmacht Israel fließen, mit den “Besatzungskosten” die Beute für die USA vergrößert werden. Die BRD OHG war eine Gesellschaft zur Gewinnabschöpfung der Arbeit des deutschen Volkes.

Eine schöne Umschreibung für eine GmbH ist “ganze Menge beschissene Hunde”. Eine GmbH wird eingerichtet, um die Haftung der Gesellschafter zu begrenzen. Anders als eine OHG haftet eine GmbH nur mit ihrem Stammkapital, eine Vollstreckung in das Vermögen des/der Gesellschafter soll damit vermieden werden. Wenn sich eine OHG in eine GmbH umwandelt, prüfen deshalb Banken und Lieferanten ganz genau, ob da finanzielle Leichen im Keller verbuddelt werden sollen.

Bei einer GmbH gibt es zwei “Gruppen”, die aus einer oder mehreren Personen bestehen können, die völlig getrennt, teilweise oder vollständig identisch sein können. Die eine Gruppe sind die Gesellschafter, die das Haftungskapital aufbringen. Die Gesellschafter erhalten auf ihren Kapitalanteil “Zinsen”, in Form von Ausschüttungen aus den Gewinnen der GmbH. Diese Gesellschafter bestimmen die zweite Gruppe, den oder die Geschäftsführer. Dieser Geschäftsführer übt die direkte Macht nach Vorgabe der Gesellschafter aus. Er ist der leitende Angestellte der GmbH und bekommt für seine Tätigkeit ein Gehalt, das je nach Vertragsgestaltung mit Erfolgsprämien aufgestockt werden kann.

Wird eine GmbH insolvent, dann haben die Gläubiger zunächst das Nachsehen, weil ihren Forderungen nur das Haftungskapital gegenüber steht. Eventuell läßt sich bei den Geschäftsführern oder den Gesellschaftern noch etwas holen, falls diese Fehler begangen haben. Deshalb versuchen Raubanwälte diese für ihre Mandanten zu verklagen. Für die Kläger entsteht damit das Risiko, dem verlorenen Geld noch mehr hinterherzuwerfen, denn die Anwälte wollen bezahlt werden, ob erfolgreich oder nicht.

Nun entsteht eine GmbH nicht aus Jux und Tollerei. Wenn sich eine OHG in eine GmbH umwandelt, können durchaus steuerliche Gesichtspunkte dahinter liegen, doch zumeist ist der Grund die Vermögenssicherung. Die OHG hat genügend Geld erwirtschaftet, daß der Inhaber nun über einigen privaten Reichtum verfügt, den er vor den Fährnissen des Konjunkturverlaufs in Sicherheit bringen möchte. Der Familienbungalow, die Luxusjacht und die Sportwagensammlung sind jetzt sicher vor dem Gerichtsvollzieher, der kann nur noch das Vermögen der GmbH angreifen.

Sehen wir uns nun die Verbindlichkeiten der BRD GmbH an, die dank der Umwandlung nicht mehr in das Vermögen der BRD vollstreckt werden können: Da wären zunächst 1,6 Billionen Euro Staatsschulden. Die supersicheren Bundesschatzbriefe, die Ihr Bankberater Ihnen so warm empfohlen hat, sind nicht Geld, das Sie der BRD “OHG” geliehen haben, sondern der BRD GmbH. Die 50cm Autobahn, die Sie damit finanziert haben, sind von der GmbH gebaut und an die “OHG” übergeben worden. Das Geld schuldet Ihnen die GmbH, auf die OHG und “Ihren” Autobahnanteil haben Sie keinen Zugriff.

Früher sind Sie zum Arbeitsamt, wenn Sie eine Stelle gesucht haben, zu einer echten Behörde mit leibhaftigen Beamten. Heute gehen Sie zur Bundesagentur für Arbeit, einer Firma mit privatrechtlicher Struktur, deren Beschäftigte bei der BRD GmbH angestellt sind. Die verbliebenen Beamten aus besseren Zeiten haben Pensionsansprüche. Diese Ansprüche, die auf drei bis fünf Billionen Euro geschätzt werden, haben die Beamten nicht etwa gegen die “OHG”, sondern gegen die GmbH, also gegen eine Firma mit 25.000 Euro Eigenkapital.

Beleuchten wir einmal die Gesamtkonstruktion, die verschachtelt ist, wie eine Briefkastenfirma in einem Steuerparadies: Eigentümer des Staatsvermögens ist das Deutsche Reich. Das war zu seiner Gründung im Jahr 1871 eine grundsolide und prosperierende Firma. Sie prosperierte derart, daß 1914 eine ganze Gruppe Raubanwälte über sie hergefallen sind und sie gründlich entreichert haben. An Stelle der bewährten Geschäftsführung wurden von den Prozeßgegnern Strohmänner eingesetzt, die alle Erträge der Firma zwischen 1919 und 1932 an die Prozeßgewinner verteilt haben.

1933 bis 1945 übernahm eine Geschäftsführung, die sich eigensinnig benommen hatte und erneut vor Gericht gezerrt wurde. Diesmal wurde das Gesamtvermögen des Deutschen Reiches beschlagnahmt und filetiert. Über einen Teil des Vermögens wurde eine Geschäftsführung nach Heuschreckenmodell eingesetzt, die diese Firma nach Kräften ausgeschlachtet und die Gewinne abgeführt hat. Im Rahmen dieses Prozesses wurden außerdem Patente, Geschäftsgeheimnisse, Verfahren und sonstiges geistiges Eigentum geraubt, das ausgereicht hätte, um die “Kriegsschuld” an zehn Weltkriegen und zwanzig “Holocausts” zu tilgen.

Die Ausbeutung der Arbeitsleistung der neuen Firma von Gnaden der Raubanwälte wurde in der (impliziten) Rechtsform der OHG betrieben, was keine Probleme verursacht hätte, denn das Betriebsvermögen gehörte sowieso den USA, als “Hauptsiegermacht”. 1990 mußte die Geschäftsführung der Pseudo-OHG zwangsweise erweitern. Da die östliche Siegermacht ihr Raubgut zurückgegeben hatte, bekam die OHG plötzlich reale Vermögensgegenstände in die Hand. Deshalb hat die OHG auf Anweisung der Anwälte der Siegermächte die GmbH gegründet.

Die “Geschäftsführung der OHG”, also die Bundesregierung, hat mit minimalem Kapital eine GmbH gegründet, der keine Vermögensgegenstände übergeben wurden, sondern nur die Verbindlichkeiten. Die BRD GmbH hat den laufenden Geschäftsbetrieb übernommen. Die Geschäftsführer der OHG bestimmen als Vertreter des Gesellschafters BRD die Geschäftsführer der GmbH und werden danach Angestellte der GmbH. Die Geschäftsführer der GmbH haben keinerlei Verfügungsrechte, sie dürfen weder in die Geschäfte noch in den Personalbestand der GmbH eingreifen. Dies wird alles von der OHG im Namen der GmbH erledigt.

Richtig schön ist übrigens der Commerzbank-Trick. Bei dieser Bank haben die Manager ihre Pensionsansprüche an eine eigene Firma ausgelagert, schon lange vor Ausbruch der jetzigen Finanzkrise. Die einfachen Angestellten genießen dieses Privileg nicht. Geht die Bank unter – die CoBa wurde ja teilverstaatlicht – so trifft das die Ansprüche der Angestellten, jedoch nicht die der oberen Führung, denn deren Versorgung läuft extern. Wir dürfen deshalb davon ausgehen, daß die Gehälter und Pensionen der Politiker weiterhin durch die unbegrenzt haftende “OHG” garantiert werden. Nur das Fußvolk, die zahlreichen Angestellten und Beamten, sind auf die Zahlungsfähigkeit der GmbH angewiesen.

Und nun tun wir einfach mal so, als hätten wir schon Phase 5, Notstandsgesetze bis Kriegsrecht in der BRD. Der Euro ist Geschichte, wir haben eine neue Mark, die jedoch international nicht besonders begehrt ist. Um unsere Ölrechnung zu bezahlen, müssen “wir”, also die Geschäftsführung der OMF-BRD, kreative Lösungen finden, oder eben Gold vorweisen. Diese BRD in den letzten Zügen kommt nicht mehr auf die Füße, es wird eine staatliche Mangelverwaltung stattfinden. Unsere lieben Freunde und Nachbarländer, die sich seit Zeiten des Versailler Vertrags auf Alimentierung durch Deutschland eingestellt haben, müssen jetzt ohne diese Zuwendungen zurecht kommen, da die Melkkuh ausgeblutet ist.

Jetzt melden irgendwelche Leute in der OMF-BRD Ansprüche an. Die BRD ist die Organisationsform einer Modalität der Fremdbeherrschung, folglich werden Ansprüche des Auslands vorrangig bedient, gegen Ansprüche von Inländern hilft das Kriegsrecht. Die GmbH wird langsam zahlungsunfähig. Ein paar Leute werden prozessieren und verlieren. Die Richter in Deutschland sind natürlich nicht allesamt verblödet, insbesondere in den höheren Rängen wissen die genau, was gespielt wird. Doch gegen ein paar Zuwendungen, der Zusicherung, nicht persönlich betroffen zu sein, gegen ein paar Privilegien wissen diese Richter, wie sie zu entscheiden haben.

Die BRD-GmbH wird solange wie möglich erhalten, doch eines Tages wird sie liquidiert. Die Pensionsansprüche eines einzigen kleinen Beamten, der vergleichsweise bescheidene 1.000 Euro im Monat bekommt, haben einen monetären Wert von 170.000 Euro. Das Gründungskapital reicht noch nicht einmal für eine einzige Kleinpension. Bleiben wir bei den Untergrenzen, so stehen 25.000 Euro Eigenkapital Schulden im Wert von fünf Billionen gegenüber. Für einen Anspruch von 20 Millionen bekämen Sie einen Cent ausbezahlt – und selbst die erst, nachdem Sie einem Anwalt den einen oder anderen Tausender über den Tisch gereicht haben.

Wen wollen Sie verklagen? Die Geschäftsführer der BRD GmbH? Das sind kleine, weisungsgebundene Beamte, bei denen ist nichts zu holen. Vielleicht Helmut Kohl? Der ist dann schon gestorben, und wenn nicht, behaupten die Gerichte, Ihre Ansprüche seien verjährt. Oder Gerhard Schröder? Der hat das schon so vorgefunden, er kann nichts dafür. Oder Angela Merkel? Die hat doch nichts getan, ehrlich. Sie war so beschäftigt, durch die Weltgeschichte zu fliegen und die Solidarität mit Israel zu verkünden, daß sie dafür wirklich keine Zeit gehabt hat.

Die BRD ist ihre Schulden los und kann neu aufsetzen, die GmbH wird aufgelöst. Ab jetzt ist man wirklich ganz ehrlich zu Ihnen und würde bestimmt nie wieder so eine betrügerische Konstruktion aufbauen wie die BRD GmbH.

Ganze Menge beschissene Hunde…

Wenn diese Lumperei aufkommt, steht das Volk (das Bundes-”Wert”-Papiere hatte oder Pensionsansprüche) mit den Soldaten (deren Pensionen ebenfalls weg sind) auf und jeder, der ein Amt gehabt hat (und bei der BRD-”OHG” abgesichert ist), wird an der nächsten Laterne aufgehängt. Willkommen Phase 6!

Warum ich von einer Organisation nichts halte…

Die Frage ist ein Dauerbrenner… Ich bekomme immer wieder Mails oder Anrufe, in denen mir hartnäckig ausgemalt wird, man solle sich doch organisieren, sich zusammenschließen, etwas unternehmen, etwas bewirken…

Wer das möchte, kann es tun. Es gibt genügend Parteien und Organisationen, denen man sich nur anschließen muß. Eine neue Organisation aufzubauen, heißt die Kräfte weiter zu zersplittern. Es gibt eine vereinigte Linke, es gibt die Gewerkschaften im DGB und damit ist das linke bzw. das Arbeiter-Spektrum abgedeckt. Eine vereinigte Rechte, einen Gegenentwurf zu den Gewerkschaften, das gibt es nicht. Dafür gibt es zahlreiche rechte Splitterparteien, von denen NPD, DVU und Republikaner nur die bekanntesten sind. Eine rechte Arbeiterbewegung, die an die Deutsche Arbeiter Front anknüpft, ist mir nicht bekannt.

Wer sich einbringen will, wer für die deutsche Sache arbeiten möchte, muß sich nur umschauen. Wer hingegen einen schönen Titel möchte, beispielsweise Bundesvorsitzender, der muß seinen eigenen Laden aufmachen. Dann haben wir ein Dutzend Hansel der Deutsch-Nationalen Bewegung in Mittelmietraching, die sechs Mitglieder aus Untermietraching rausgeworfen haben, worauf sich diese zwei Gesinnungsgenossen suchen und die Nationale Deutsche Bewegung ausrufen. Deren Hauptzweck ist es, die Ex-Genossen aus Mittelmietraching in die Pfanne zu hauen, weil die sich nur jede zweite Woche zum Kampftrinken treffen und dort hin und wieder altdeutsches Liedgut pflegen.

Anstatt die 768. Splitterpartei zu gründen, sollte jemand, der sich organisieren möchte, über seinen verdammten Schatten springen und sich einer bestehenden Organisation anschließen. Ich persönlich habe nicht vor, irgendwem bei der Gründung einer Partei oder auch nur eines Stammtisches zu helfen, weil mir dazu schlicht und einfach die Zeit fehlt. Um es eindeutig zu sagen: Ich habe nicht vor, ein “Team-Player” zu sein, wenn “Team” für “Toll, ein Anderer macht’s” steht. Denn der “Andere”, der alles machen soll, ist in diesem Fall immer das, was ebenfalls mit “A” angeht und mit “Loch” endet.

Eine Organisation mit Mitgliederlisten, Ausweisen, monatlichen Treffen und bundesweiten Spektakeln ist zudem ein gefundenes Fressen für die Stasi 2.0. Eine Partei wird offiziell gegründet, der Vorsitzende und die Funktionäre sind damit bekannt. Bei Bedarf gibt es eine Hausdurchsuchung und alle Mitglieder sind im Zugriff des “Rechtstaats”. Außerdem wird jede Partei, die das Wort “deutsch” nicht regelmäßig mit dem Ausdruck tiefsten Abscheus und ständiger Anerkennung der Erbsünde und abgrundtiefen Schuld verbindet, bekommt das Etikett “rechts” angeheftet und wird damit bekämpft.

Schauen Sie sich doch mal an, was mit “Pro Köln” passiert. Schäubles Verfassungsschutzbericht listet einen Zuwachs der Ausländergewalt um 75% auf, die wachsende Gewaltbereitschaft islamischer Kreise und islamisch motivierter Terroristen wird darin dem breiten Publikum vorgestellt. Und wenn “Pro Köln” einen “Islamismuskongreß” abhält, in dem genau diese Entwicklungen thematisiert werden sollen, füllen die “Gegendemonstranten” die Straßen. Es ist also nicht egal, wer in diesem Land das Richtige sagt, tun es die falschen Leute, wird sofort das Gegenteil behauptet.

Für eine neue Organisation ist es zu spät. Dieser Pseudo-Staat trudelt auf seinen Zusammenbruch zu. Eine weitere Splittergruppe, die in Nordoosterstedt sitzt, hat garantiert nicht das Potential, das neu erstandene Deutsche Reich zu führen, wenn sie es nicht einmal schafft, sich mit Leuten zu einigen, die hundert Meter entfernt ihren Stammtisch abhalten. Wir brauchen in diesem Land keine 40 Millionen Parteivorsitzende, um die gesamte deutschstämmige Bevölkerung im zurechnungsfähigen Alter aufzuführen, sondern eine Partei, der 40 Millionen Menschen zustimmen können. Wer sich organisieren möchte und nichts findet, sollte vorsichtshalber davon ausgehen, daß seine potentiellen Organisationsmitglieder auch an ihm nichts finden werden.

Es gibt nur eine einzige Organisation, die es heute noch wert ist, gegründet zu werden: eine Überlebensgemeinschaft. Ein paar Leute, die sich zusammentun, gemeinsam ihr Überleben organisieren, Ausrüstung und Lebensmittel anschaffen, Fluchtpunkte auswählen und sich auf die Autarkie vorbereiten, halte ich für sinnvoll.

Diese Organisationen, diese Zellen brauchen jedoch keine zentrale Verwaltung. Die Zelle in Unterdürrbach, dem Stadtteil von Würzburg, in dem ich wohne, braucht keine Verbindung mit der Zelle in Oberdürrbach. Die Zelle benötigt keine formelle Organisation, keine Funktionäre und keine Verwaltung. Stellen Sie sich einfach einmal vor, ich hätte Kontakt zu acht solcher Zellen, gebe denen Tips und berate sie bei ihrer Vorratshaltung. Das heißt, der Staat benötigt nur meinen Computer, um acht Depots mit Lebensmitteln und Ausrüstung aufzuspüren, um sie zu beschlagnahmen.

Ich bin durch meine Internetseite bekannt, deshalb habe ich keine derartigen Daten auf meinem Rechner. Ich gehöre keiner Zelle an und weiß nichts von Depots anderer Leute. So sollte das auch bleiben. Ich habe zudem gute Aussichten, rechtzeitig einem Herzinfarkt zu erliegen, bevor die Mühen des Wiederaufbaus anfangen, weil ich meine eigene Nahrungsreserve gut sichtbar in Form von Übergewicht mit mir herumtrage.

Der Wiederaufbau des Deutschen Reiches bedeutet nicht, McDonalds durch Bratwurststände zu ersetzen. Es gibt keine “Machtergreifung” wie 1933, eine demokratische Wahl, in der eine neue Partei 30, 40 oder 50 Prozent der Stimmen erringt. Das neue Reich wird in einer Stunde Null entstehen, einem Zusammenbruch wie 1945. Eine wie auch immer geartete Organisation sollte nicht den Einzug ins Kanzleramt planen, sondern sich überlegen, wie ohne Benzin, Diesel und Elektrizität Kartoffeln in die Städte gelangen.

Ich betätige mich als Kassandra, die das Schlimmste voraussagt, nicht als Gründervater einer Partei, die alles macht, was andere Parteien auch machen, mit leicht abgewandelten Formulierungen. Die Zeit für Parteien ist vorbei, das System ist so angelegt, daß keine neue Partei mehr hochkommt. Gegen Parteien kann das System vorgehen, da hat es sechzig Jahre Erfahrung.

Mit seinem eigenen Zusammenbruch hat das System keine Erfahrung. Parteien wären da bestenfalls als zeitweise Sündenböcke entlastend. Deshalb habe ich die dringende Bitte: Organisieren Sie Ihr eigenes Überleben, denn der Parteienstaat ist am Ende. Eine neue Partei ist keine Lösung, sondern würde Teil des Problems.

Quelle: Michael Winkler


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