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Wie der Muttertag in der Volksschule zur Asyl-Propaganda missbraucht wird

von Florian Machl

Unter dem Titel „der schönste Muttertag“ erzählt das an Volkschüler gerichtete Kindermagazin „Spatzenpost“ in emotional berührender, kindgerechter Sprache eine rührende Flüchtlingsgeschichte. Darin wird sowohl die Realität der Flüchtlinge als auch der Österreicher auf eine besonders hinterhältige Art und Weise verdreht und pervertiert.

In vielen Volksschulen wird dieses Magazin als Lehrmaterial verwendet, die Geschichten darin als Leseaufgabe im Unterricht oder zur Hausübung gelesen. Den Schülern wird dabei vorsätzlich ein Bild der Flüchtlingskrise vermittelt, das auf bösartigste Art und Weise politisch einseitig indoktriniert. Die Liebe der Kinder zur eigenen Mutter und die Freude am Muttertag werden missbraucht, um eine illegale und kostspielige Asylpolitik zu beschönigen.

Begonnen beim Titelbild wird subtil getäuscht. Die Gestaltung der Seite lässt vermuten, dass es um einen Artikel geht, wo ein strahlendes einheimisches Kind glücklich mit seiner Mutter zusammen ist. Vielleicht waren die beiden im Urlaub oder fliegen gerade weg? Ein Muttertags-Lebkuchenherz und der Titel suggerieren: Alles ist gut. Rundum sympathische Menschen. Eine glückliche Familie ohne Missbrauch, Prügelstrafe und Zwangsverschleierung.

Im Text geht es um ein Flüchtlingsmädchen namens Amira. Aus welchem Land sie stammen soll, wird nicht erwähnt. Ebenswenig, aus welchem Kulturkreis und aus welcher Religion. Vielmehr soll der Eindruck erweckt werden, dass die Kulturkreise und Religionen, aus welchen Flüchtlinge stammen, mit denen der westlichen Welt identisch sind. Dass die Menschen von hier und dort beliebig austauschbar sind. Ja sogar, dass sie genauso aussehen wie Europäer, sich genauso westlich kleiden wie hierzulande, so sprechen und so feiern wie jeder andere auch, der beispielsweise in Österreich geboren wurde. Dass all das nicht dreister vorgetäuscht werden kann, liest man jeden Tag sogar in den herkömmlichen Systemmedien.

Amira bedeutet weibliche Herrscherin

Der Name Amira stammt aus dem persischen Sprachraum und bedeutet Königin, Prinzessin oder „weibliche Herrscherin“. Das ist hintergründig interessant, wenn man im Auge behält, welche Bedeutung sich manche Neuankömmlinge für die Zukunft Europas selbst zumessen. Persische Herkunftsländer sind gegenwärtig hauptsächlich der Iran und Afghanistan. Warum diese Länder in der Geschichte nicht genannt werden, kann man nur mutmaßen.

„Flucht“ ins beste Sozialsystem

Amira wäre gemeinsam mit ihrem Vater nach Österreich „geflüchtet“ sagt der Text. Wovor geflüchtet sagt er nicht. Den Grund lässt man offen. Wären Amiras Vater und sie Christen, gäbe es tatsächlich einen Fluchtgrund. Doch mit dem Tod bedrohte Christen aus diesen Ländern schaffen die Flucht nach Europa meist nicht. Entweder sie werden auf der Flucht erschlagen, oftmals misshandelt und vergewaltigt oder am Seeweg über Bord geworfen. Das wäre auch eine interessante Geschichte gewesen, wenn man möchte, dass Kinder etwas über die Menschen der Welt lernen.

Der wahre Stellenwert der arabischen Frau

Doch nein, Amira ist einfach „geflüchtet“. Ihre Mutter (und nicht erwähnte Geschwister) blieben zurück. Dass „flüchtende“ Araber Kinder oftmals nur als Druckmittel auf die Reise mitnehmen, sie schlecht behandeln und bei kritischen Situationen medienwirksam in die Kamera halten, aus Gründen der Erpressung auf Bahngleise legen oder gar über meterhohe Grenzzäune werfen, erzählt der Bericht nicht. Dass manche Väter bei der Seereise nur für sich selbst eine Schwimmweste kaufen, nicht aber für seine Frauen und Kinder, bleibt ebenso unerwähnt. Wie Kinder im arabischen Raum oftmals misshandelt werden und unter welchen Umständen sie aufwachsen, ist dem Jugendrotkreuz keine Zeile wert. Dass insbesondere Frauen in den arabischen Gesellschaften weder vor dem Recht noch in der Familie besonderen Stellenwert haben, dürfen einheimische Kinder nicht erfahren.

Auf Steuerzahlers Kosten zusammengeführt

Amiras Mutter kommt also mit dem Flugzeug nach, soweit der Text. Wie funktioniert das, wenn die Familie doch vor Verfolgung „flüchten“ musste? Kann man da einfach Monate- bis jahrelang abwarten, bis das Flugticket vom österreichischen Steuerzahler bezahlt wird? Wenn man das kann, wie „hart“ kann dann die Verfolgung im Herkunftsland sein? Hier kann nur gehofft werden, dass der eine oder andere junge Schüler sich seine eigenen Gedanken dazu macht.

„Jetzt darf sie nachkommen, weil sie meine Mama ist.“ sagt Amira in der Geschichte. Nein. Sie darf nachkommen, weil offensichtlich Amira und ihr Vater, die gegen geltendes Recht durch mehrere sichere Drittländer gereist sind, um im Land mit dem besten Sozialsystem Aufnahme zu finden, hier illegal einen Aufenthaltstitel erhalten haben. Deshalb darf sie nachkommen.

Recht auf Eltern?

„Jedes Kind hat das Recht, bei seinen Eltern zu sein.“ sagt die Lehrerin grünmoralisch korrekt. Freilich, einem realen Recht entspricht die Aussage nicht. Die UN-Kinderrechtskonvention bestimmt, dass ein Kind „soweit möglich“ das Recht hat, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden. Dass daraus abzuleiten ist, dass man auf Kosten der Steuerzahler anderer Länder um den halben Erdball in eine bequeme Vollversorgung reisen darf, ist daraus nicht abzuleiten. Und vom Recht, bei seinen Kindern zu sein, können in Österreich tausende geschiedene Familienväter ein Lied singen, welche zudem nicht subventioniert sondern auf das Existenzminimum geklagt und gepfändet wurden.

Der arabische Familienvater lehrt die Tochter Kuchenbacken?

Ohne Frage, es gibt bestimmt auch persischstämmige Familienväter, die Kuchen backen können. Und es gibt bestimmt auch irgendwo welche, die das ihren Töchtern beibringen. Die ihre Töchter lieben, gut behandeln und für ihr Wohl sorgen. Das ist aber nicht die Mehrheit und nicht die Realität, die man mit eigenen Augen auf den Straßen beobachten kann.

Vielmehr werden Frauen jener Kulturkreise unter den entstellenden, marginalisierenden Schleier gezwungen, ihrer Rechte beraubt und ihr gesamtes Leben ist fremdbestimmt. Davon sollten unsere Schulkinder durchaus erfahren dürfen und darüber kann man auch einmal gemeinsam weinen. Nicht darüber, dass zu wenig arabische Mütter gegen jedes geltende Recht mit ihren zahlreichen Kindern zu Massen in europäische Länder gebracht werden. Wo aufgrund offizieller Prognose wahrscheinlich mindestens zwei Drittel auf Jahrzehnte dem Steuerzahler auf der Tasche liegen werden. Denn die Neuankömmlinge können keinesfalls – wie die fiktive Amira – nach eineinhalb Jahren perfekt Deutsch. Die meisten können, wie inzwischen auch staatliche Quellen zugeben, nicht einmal ihre eigene Sprache lesen und schreiben.

Muttertag?

Zu guter Letzt: Muttertag? Ehrlich? Menschen aus dem arabischen Kulturkreis sollen Muttertag feiern? Ein Fest, das in den USA erfunden wurde, welche für viele als erklärter Hauptfeind gelten? Wo auf Schritt und Tritt gefordert wird, von westlichen Werten und Festen nicht belästigt zu werden? Wo Islamgelehrte eine Fatwa nach der anderen erlassen, nach welchen westlichen Feste „haram“ – also strengstens verboten wären? Mit Androhung des Höllenfeuers für Zuwiderhandelnde?

Für einheimische Kindergarten- und Schulkinder ist der Muttertag hingegen ein zentral wichtiges Fest. Die Liebe zur Mutter ist im funktionierenden, behütenden Familienverband gerade für kleine Kinder ein hohes und natürliches Ideal. Wochenlang werden Gedichte gelernt, es wird gemalt und gebastelt. Groß ist die Vorfreude, die Mutter an ihrem besonderen Festtag mit glänzenden Augen zu beschenken und zu verwöhnen. Dieses Fest derartig für politische Propaganda zu missbrauchen, ist an Hinterhältigkeit nicht zu überbieten.

Erziehung zum Wahren, Guten und Schönen?

Im Schulunterrichtsgesetz wird unter den Aufgaben der österreichischen Schule definiert: „Die österreichische Schule hat die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken.“ Ob dieser Grundsatz hier erfüllt wird, mag jeder Leser für sich selbst beurteilen.

Der Autor hat 8 Monate lang zwei Asylheime in leitender Funktion betreut und gilt als Experte für die österreichische Asylindustrie.


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