Wieviel Schutz können deutsche Frauen noch erwarten?

Von Martin Etzrodt

Keinen. Von wem denn?

waffen-schutz-verteidigung-frauen-notwehrDer Polizei?

Der erste Gedanke wäre vom Staat und von dessen Ausführungsorgan Polizei. Der Deutsche hat die letzten Jahrzehnte oder zutreffender Jahrhunderte verinnerlicht, daß der Staat sich gewissenhaft um seine hoheitlichen Pflichten kümmert. Spätestens seit dem 30jährigem Krieg konnte sich der Untertan darauf verlassen. Selbst in nicht unbeträchtlichen Zeitabschnitten zuvor, unter Königen und Kaisern des Reiches, denen an einem stabilen Staatswesen als Grundlage für solide Entwicklungen gelegen war, kann man von sicheren Zeiten sprechen.

Es gab Kriege, sicher, aber die innere Ordnung erkannte man als eines der höchsten Güter an und entsprechende Ressourcen wurden auf deren Pflege verwandt.

Revolten mit ungezügelter Zerstörungswut stellen markante Einzelereignisse dar, deren Ursachen, Verlauf und Folgen Generationen von Schülern beschäftigten (z.B. der Aufstand der Schlesischen Weber). Die freie Bewegung innerhalb der abgegrenzten Herrschaftsräume stand hingegen kaum jemals in Frage. Die freie, sichere Bewegung in einer Stadt resultierte aus den sicheren Mauern und auf die Pflege der Ordnung innerhalb dieser Mauern. Durch Grenzen und Ordnungshüter werden die Sicherheit und Ordnung in einem Gebiet gewährleistet.

In unsicheren Zeiten ist es der erste Hinweis auf die erhöhte Gefahrenlage, daß man sich nicht mehr frei bewegen kann. Kein Verbot führt zu diesem Umstand, sondern die tatsächlichen Gefahren lassen den Menschen diese Unfreiheit spüren und verinnerlichen.

Bis eben hatte der Deutsche Bürger offenbar den Glauben, die Polizei würde für seine Sicherheit sorgen. Allein das bewußt veröffentlichte Trugbild konnte zu solch einem vermeintlichen Sicherheitsgefühl führen. Schon seit Monaten kann die Polizei ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden. Die Straftaten werden kaum im relevanten Maßstab aufgeklärt, geschweige denn verhindert.

In der besonderen Konstellation ‚Ausländer als Straftäter‘ führt zudem die langjährige Umerziehung unserer Sicherheitskräfte zu einer bemerkenswerten Reaktion. Es war nur konsequent von ihnen, den Bahnhofsplatz Köln großräumig zu verlassen.

Welcher Polizist möchte das Risiko eingehen, als Rassist gebrandmarkt und aus dem Dienst ausgeschlossen zu werden?

Die allgemeine Schelte für die Polizei insgesamt läßt sich da viel einfacher ertragen.

PolizeimisereWas sich zur Silvesternacht in Köln, Hamburg und Stuttgart brennpunktartig abspielte, können wir seit Monaten im ganzen Land beobachten, nur wird dieses Phänomen in seinen Einzelheiten eben noch nicht wahrgenommen und schon gar nicht von den Medien thematisiert.

Hinzu kommt die Ausdünnung der Polizei. In ihr verdeutlicht sich gleichsam der flächendeckende Rückzug des Rechtsstaates. Übrig bleibt eine Truppe, die ausreichend groß ist, das System zu schützen und ein bißchen Alibifunktion zu übernehmen.

Welcher Einsatzort hätte wohl Vorrang, der Bahnhofsvorplatz oder eine vermeintlich bedrohte Unterkunft der ausländischen Siedler? Die Entscheidung ist absehbar.

Der ehemals freie Deutsche Bürger hat keine Ansprüche mehr zu vermelden. Er kann froh sein, wenn seine „diffusen Ängste“ in der Rede eines Politdarstellers Erwähnung finden.

Abgehakt. Aus der Richtung ist nichts zu erwarten.

Die Armee?

Diese rosa Lachtruppe, deren letzten kampffähigen Einheiten sich im Ausland tummeln und kräftig die Menschenströme weiter in Bewegung setzen? Die Unterstützer der Schreckens (Terror-)Einheiten Saudi-Arabiens und der USA? Oder die Hilfstruppen der Söldnereinheiten, für die sie die Betten aufbauen und Hallen herrichten?  Die Truppe, denen die Medien den Tagesbefehl „Wir schaffen das.“ zuschreiben, wurde vorsorglich von einer Volksarmee in eine Söldnerhilfstruppe umgebaut.

BW2Von einer volksnahmen Wehrpflichtigen Armee wäre noch etwas Unterstützung zu erwarten. Eine Einheit, die ihren Auftrag mit „Wir – Punkt – Dienen – Punkt – Deutschland – Punkt“ umschreibt, die über Jahre von ihren Tradionen und der Verantwortung für das Land bereinigt wurde, in der lediglich angepaßte Offiziere auf Aufstiegschancen hoffen können, die hat längst dem Land entsagt. Sie werden sich kaum wie Schill für das Land opfern. Diese Bundestruppe steht wahrlich nicht mehr in der Tradition der Wehrmacht. Den Schutzgedanken, der die Wehrmacht durchdrang, kann man von ihr nicht erwarten.

Der Deutsche Mann?

Bliebe als letzte Hoffnung für die Deutsche Frau der Deutsche Mann. Er, zu Germanischen Zeiten die erste Hoffnung, nun als letzte Hoffnung?

Armes Deutsches Weib! Wie kannst Du so naiv sein?

Der Feminismus der letzten Jahrzehnte, seine Fortentwicklung bis hin zu dem Genderirrsinn, hat zu einer tiefgreifenden Aufhebung der Bindungen zwischen Mann und Frau geführt. Wieso sollte der Mann, nun aller Verantwortung enthoben, für die Frau mehr, als für sich selber riskieren und opfern?

SchwulAber selbst wenn es denn einer wöllte, die Verweichlichung des männlichen Teils unserer Gesellschaft, enthebt ihn endgültig der Verantwortung. Er ist zum Widerstand schlichtweg nicht mehr in der Lage.

Wie haben sich die wenigen Begleiter der Frauen auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz verhalten? Man stelle sich umgekehrte Begebenheiten in anderen Ländern vor.

Die Übeltäter hätten den Bahnhof wohl nicht lebend verlassen.

Der Deutsche Mann in seiner jetzigen Verfassung schert sich wenig um die Frauen und Mütter. Er geht arbeiten, findet Befriedigung in einer Lebensabschnittsgefährtin oder in der virtuellen Welt oder verzichtet ganz darauf. Seine Lebensabschnittsgefährtin ist ihm kein besonderes Opfer wert, sie ist austauschbar.

FrauverkaufMit dieser Einstellung ist auch der Deutsche Mann austauschbar und somit das ganze Volk.

Was bleibt der Deutschen Frau?

Man muß doch etwas auf die fremden Gebräuche Rücksicht nehmen!

Der Vorschlag für neue Verhaltensregeln für die Deutschen Frau sind die zwangsläufige Konsequenz.

VerhaltensWir haben uns anzupassen. Es ist einfach eine Frage der Masse und der Radikalität. Die freiheitlichen Zeiten einer demokratischen Gesellschaft dürften der Vergangenheit angehören.

Die Geschichte hatte immer schon ihre eigene Ironie.

Die ersten, die von diesen Einschnitten betroffen sind, sind eben jene jungen Frauen, die am lautesten die Willkommensglücksrufe ausstießen. Ihnen das damals zu prophezeien war verschenkte Mühe. Ihr Wahn ließ keinen Platz für nüchterne Analysen. Ohnehin war es leichter, aufgrund deren stärkeren gefühlsmäßigen Ausrichtung, die Frauen zum Gutmenschentum zu bekehren. Selbst jetzt bezweifle ich einen Erkenntnisgewinn. Sie werden die Taten „verurteilen“, aber nicht deren Ursachen erkennen und so folglich weiter den Boden für weitere Übergriffe bereiten.

Wie der Vater, dessen Sohn von Migranten niedergestochen wurde, wird die größte Sorge sein, daß diese Tat von den Rechten mißbraucht und instrumentalisiert wird. Jede kritische Anmerkung ist selbstreden ein Mißbrauch und eine Instrumentalisierung.

Was sind die unveränderlichen sozialen Regeln?

Sollte solch eine Straftat gegenüber einer jungen, in ihre Familie eingebundenen Türkin, Libanesin oder Araberin zustoßen, so kann man davon ausgehen, daß umgehend ein vielköpfiges Aufgebot an Männern auf dem Platz erscheinen wird. Welche Bindungen funktionieren dort noch, die uns verloren gingen?

Die traditionsbewußte und lebensbejahende Gemeinschaft schützt ihre Frauen. Sie sind der Quell des Lebens, sie sind der Garant für ein Fortbestehen in den vertrauten Verhältnissen. Insofern ist nachvollziehbar, daß eine Eroberung, nach dem Abschlachten der Männer, sich regelmäßig durch die Inbesitznahme der Frauen vollzog. Vollzog und immer noch vollzieht.

Es ist blauäugig, sich jahrhundertealten Sozialgesetzen zu verschließen, insbesondere da sie uns im Augenblick in den Krisengebieten der Welt vorgelebt werden.

RaubEiner Gesellschaft, die sich nicht mehr als Gemeinschaft versteht, deren Individuen lediglich nach ihrem individuellen Wohlbefinden streben, ist natürlich auch der, über die eigene Person hinausreichende Erhaltungstrieb unbekannt. Sie verinnerlicht somit auch nicht das besondere Schutzbedürfnis der Frauen.

Nun sind die „diffusen Ängste“ immerhin schon mal etwas weniger diffus. Vielleicht führt das zu einem Umfühlen und Umdenken.


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