Wir haben Deutschland aufgebaut!

von pi-news

Was einen älteren Menschen besonders auf die Palme treibt, ist die Aussage, die Türken hätten Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut und für das Wirtschaftswunder gesorgt. Das Foto zeigt den zerbombten Frankfurter Goetheplatz 1944.

Das Foto unten zeigt den Frankfurter Goetheplatz 1960, also VOR dem Gastarbeiter-Anwerbeabkommen mit der Türkei. Kein Türke hat hier wieder aufgebaut. Man beachte die vielen Autos!Udo Ulfkotte schreibt in seinem neuen Buch “Albtraum Zuwanderung” zur Frage, ob die Türken Deutschland wieder aufgebaut hätten, folgendes:

Menschen sind vergesslich. Das ist normal und unabhängig vom Intelligenzquotienten. Je älter wir werden, umso mehr schwinden die Erinnerungen an frühere Jahrzehnte. Wohl deshalb lobt die SPD jetzt regelmäßig die gewaltige Gruppe der zugewanderten Leistungsverweigerer für ihre wertvollen »Aufbauleistungen«. Ein Beispiel: Im Juni 2011 etwa würdigte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bei einem Festakt im Roten Rathaus die wirtschaftliche Aufbau- und die politische Integrationsleistung von Millionen türkischen Zuwanderern in Deutschland mit den Worten: »Sie haben unser Land bereichert, Berlin bedankt sich dafür.« Politiker aller Parteien schüren die Mär, derzufolge Türken und andere Migranten aus Regionen mit niedrigem Länder-IQ Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut hätten.

Man muss Märchen entzaubern, um die Grundlagen für künftige Lösungen aufzeigen zu können. Und deshalb wollen wir dem dummen türkischen Märchen vom Nachkriegsaufbau Deutschlands ganz schnell den Nimbus nehmen.

Der Zweite Weltkrieg war 1945 beendet. Im nachfolgenden Jahrzehnt gab es nicht einen türkischen Gastarbeiter in Deutschland. Es waren vielmehr deutsche Trümmerfrauen, die Deutschland wieder aufgebaut haben (während ihre Männer, Väter und Brüder noch in Kriegsgefangenschaft saßen). Sie waren ungeheuer fleißig, weshalb bereits 1952 Deutschland nicht mehr als bedürftiger Staat eingestuft wurde (im Gegensatz zur Türkei). Es gab zu jener Zeit auch weiterhin keinen türkischen Gastarbeiter in Deutschland. Nun kam das Wirtschaftswunder in Schwung. Im Jahre 1959 war Deutschland schon wieder die zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt nach den USA – und immer noch ohne türkische Gastarbeiter.

1953 verfügte allein der deutsche Chemiebetrieb Farbwerke Hoechst bereits wieder über mehr als 100 000 deutsche Mitarbeiter. Nochmals: Deutsche und nicht etwa Türken. Diese 100 000 Hoechst-Mitarbeiter entsprachen zahlenmäßig in etwa der Summe aller Industrieangestellten in der ganzen damaligen Türkei: Nach der offiziellen Statistik arbeiteten in der damaligen Türkei, einem Land der Schaf- und Ziegenhirten, im Jahre 1953 gerade einmal 26 000 Menschen in privaten und 86 000 Arbeiter in staatlichen Industrieunternehmen. Ein einziges deutsches Industrieunternehmen wie Hoechst hatte also mehr Mitarbeiter als die gesamte nicht landwirtschaftlich orientierte Privatwirtschaft der Türkei.

Von wegen aufgebaut! Wir haben der Türkei ihre ungelernten Arbeitslosen abgenommen. Wenn, dann müßten Erdogan und seine Landsleute uns danken, aber doch wir nicht ihnen!


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