Wladimir Putin: „Komplexe? – Assoziation, Wirtschaftszone, Ignoranz“

Wirtschaftsforum in St. Petersburg 2015 – Deutsche Untertitel

Habe viel über Sie, über Euer Land gelesen.
1. Sie wollen geachtet werden.
2. Sie wollen gleichberechtigte Verhandlungen einführen.
3. Wahrscheinlich gibt es in Eurer Geschichte das Gefühl und es existiert eine Beunruhigung in Bezug auf die Grenzen und der Pufferzobe von Russland. Verstehe ich das richtig?

Verstehen Sie, ich höre das andauernd: „Russland will, dass man sie achtet“. Und Sie wollen das nicht? Wer will das nicht? Wer will, dass man jemanden erniedrigt?

Sehr seltsam allein die Frage. Als ob Russland damit etwas exklusives für sich verlangt, dass man uns achtet. Ist jemandem angenehm, dass man auf ihn spuckt oder wie?

Aber es geht gar nicht um Achtung oder Fehlen von dieser, es geht darum dass wir bestrebt sind unsere Interessen zu sichern ohne Schaden unsern Partner zuzufügen.

Aber natürlich rechnen wir mit konstruktiven, direktene und gehaltvollen Dialog. Und wenn wir mit dem Fehlen von diesem oder auf einen Unwunsch mit uns zu reden stoßen, dann ruft es natürlich eine Antwortreaktion hervor.

Sehen Sie, ich erzähle Ihnen gleich eine interessante Geschichte. Sie betrifft dieses sogenannte östliche Partnerschaft, welche unsere Kollegen und Freunde in der westlichen Europa vorantreiben.

Und unsere erste Reaktion war, übrigens wird es auch sehr aktiv mit den USA unterstützt, sehr positiv (Wirtschaftszone von Lissabon-Wladiwastok).

Warum? Weil wir davon ausgegangen sind, dass Russland und die Osteuropäischen Staaten mit tausenden Faden verbunden sind, einschließlich in derm wirtschaftlichen Bereich.

Das ist wie schon gesagt die gemeinsamen Normen der technischen Regulierung, eine gemeinsame Infrastruktur usw. usw.

Und wir sind davon ausgegangen, dass wenn Europa anfängt mit diesen zu arbeiten, sie irgendwie zu sich zu ziehen versucht, unweigerlich ein konstruktiver Prozess in Zusammenarbeit mit Russland anfängt.

Und wir werden zusammenarbeiten, werden in einigen Sachen streiten, in einigen uns zustimmen, werden aber auf gemeinsame Lösungen rauskommen, welche erlauben uns einen gemeinsamen ökonomischen und im Endeffekt auch humanitären und politischen Raum zu schaffen.

Nichts von dem ist leider passiert. Wie hat die Krise in der Ukraine angefangen mit der Sie (Journalist) das Thema eröffnet haben.

Der Ukraine hat man angeboten eine Vereinbarung über die Assoziation zu unterschreiben.

Na, ist doch großartig. Jedoch ist bekannt, dass Ukraine in der gemeinsamen Freihandelszone der GUS ist. Wobei für die Gründung dieser die Ukraine selbst gekämpft hat.

Da sind massenhaft Präferenzen, massenhaft Berechtigungen. Wir haben mit der europäischen Union 17 Jahre Verhandlungen über die Angliederung an die WTO geführt.

Jetzt hat man beschlossen mit einem Ruck durch die Ukraine auf das Territorium der russischen Förderation zu kommen. Na, macht man das so?

Und auf unsere Frage und unseren Vorschlag Konsultationen durchzuführen, hat man uns geantwortet, das ist die direkte Rede: „Nicht Eure Angelegenheit“.

Löst man etwa so offene Fragen? Überhaupt. Und in Bezug auf Russland insbesondere.

Was soll hier die These über eine leere Achtung? Es geht nicht um Achtung, wir wollen nur, dass unsere Interessen berücksichtigt werden.


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