Zur Indoktrination der Bundeswehr

von Mathias Ueck

Ich möchte aus gegebenen Anlass euch einmal diesen Beitrag posten.

Aufgrund vieler Kommentare wegen der Entfernung von Wehrmachtsandenken, „Rechtem“ Gedankengut usw in der Bundeswehr, möchte ich euch dieses Material zur Verfügung stellen, in Bezug auf Aufbau der Bundeswehr, ihrer Indoktrination seit den 1990er Jahren usw.

Entstehung und Wehrpflicht

Die Deutsche Bundeswehr, die beinahe wieder Wehrmacht geheißen hätte, war als reine Verteidigungsarmee deklariert und bestand nach acht Monaten schon aus 150.000 Freiwilligen. Höhere Dienstgrade mußten sich jedoch einem teilweise entwürdigenden Ausschuß stellen.

Die Diskriminierung vieler früherer Soldaten hielt bewährte Landser davon ab, sich um eine Reaktivierung bei der Bundeswehr zu bemühen. Ehemalige Offiziere, die sich gern beworben hätten, wurden abgewiesen von einem fremdländischen Apparat, der den systemkonformen Beamten über den echten deutschen Soldaten stellte.

Nach einigem Zögern entschloß sich dennoch mancher frühere Soldat, angesichts der Lage in dem geteilten und durch den Kommunismus gefährdeten Deutschland noch einmal seinem Vaterland aktiv zu dienen.

Die oberste Bundeswehrführung verkündete bei der Gründung der neuen westdeutschen Streitkräfte am 12. November 1955, dem 200. Geburtstag des großen preußischen Heeresreformers Gerhard von Scharnhorst, stolz, daß mit diesem Datum eine neue Epoche in der Geschichte des deutschen Wehrwesens beginne. Theodor Blank (→ Amt „Blank“) überreichte den ersten 101 freiwilligen Soldaten ihre Ernennungsurkunden in der Ermekeilkaserne.

Es wurde festgestellt, diese neue Armee sei aus dem Nichts aufgebaut worden, wodurch die Zäsur gegenüber der Vergangenheit betont werden sollte. Allerdings ist diese Behauptung nur teilweise zutreffend, denn das Führerkorps der Bundeswehr entstand in den fünfziger Jahren natürlich aus dem jüngsten Frontkader der Wehrmacht.

Offiziere, die sich besonders bewährt hatten, wurden unter den Freiwilligen ausgewählt, manche von ihnen mit großer Anstrengung geworben, vor allem die in der neuen Truppe zahlreichen Ritterkreuzträger. Es waren dies Soldaten, auf deren Dienst sogar die Gegner von einst größten Wert legten. Anfang 1956 wurden die ersten drei Standorte in Betrieb genommen und insgesamt 1.000 Soldaten dort stationiert:

-in Andernach wurden sieben Lehrkompanien des Heeres,

-auf dem Fliegerhorst Nörvenich wurde eine Lehrkompanie der Luftwaffe,

-und in Wilhelmshaven-Ebkeriege wurde eine Marinelehrkompanie aufgestellt.

Namensfindung: Wehrmacht oder Bundeswehr

Im Auftrag des Bundespresseamtes führte das „Allensbacher Institut für öffentliche Meinung“ (Demoskopie) eine Umfrage über den zukünftigen Namen der Streitkräfte durch. Dabei entschieden sich 35 Prozent für Wehrmacht, lediglich jeder Vierte plädierte für Bundeswehr. Die Entscheidung für Bundeswehr fiel dann letztlich im Sicherheitsausschuß des Deutschen Bundestages. In der Sitzung am 22. Februar 1956 wurde über das Soldatengesetz beraten.

Hierbei diskutierte man auch über den Namen der Streitkräfte. Schließlich kam es zur Abstimmung, in der dem Antrag des Vorsitzenden Richard Jäger für die Bezeichnung Bundeswehr stattgegeben wurde. Mit der Verabschiedung des Gesetzes über die Rechtsstellung der Soldaten im Bundestag am 20. März 1956 trugen die Streitkräfte nun endgültig den Namen Bundeswehr.

Ritterkreuzträger der Bundeswehr

714 Träger des Ritterkreuzes

Etwa 40.000 Unteroffiziere und Offiziere, die aus dem Kaiserlichen Heer, den Freikorps, der Reichswehr und der Wehrmacht stammten, bauten die Bundeswehr auf. 714 (vereinzelte Quellen geben zwischen 674 und 805 an) von ihnen waren Inhaber des Ritterkreuzes sowie seine höheren Stufen und allein 117 von ihnen erreichten die höchsten militärischen Ränge, waren Generäle und Admiräle. Sie hatten die in dem Bundeswehr-Eid vorgegebenen Tugenden, treues Dienen und Tapferkeit in schwerster Zeit gelebt. Sie waren es, die den beispiellosen Aufbau der Bundeswehr von Null auf 300.000 Mann in nur fünf Jahren ermöglicht haben und die dringend benötigten, vielfältigen Erfahrungen einbrachten.

Natürlich vermochten die wenigsten von ihnen, ihre herausragenden militärischen Einzeltaten im Frieden auf andere Weise zu wiederholen. Aber es zeigte sich, daß die höchste Kriegs- und Tapferkeitsauszeichnung in ihrer Wirkung fortdauerte, daß eine Verpflichtung unauflösbar geblieben ist. Für zahlreiche junge Soldaten wurden sie zu Vorbildern. Bis in die sechziger Jahre hinein gab es kaum ein Kampftruppenbataillon, kein Geschwader oder eine Brigade, an deren Spitze nicht ein Ritterkreuzträger stand. Insbesondere die Elite-Einheiten waren ausschließlich in Ritterkreuzträgerhand, z. B. die ersten Fallschirmjäger unter Major (später Oberst) Alfred Genz, Oberstleutnant (später Oberst) Gerhart Schirmer und Oberst (später Generalmajor) Johann Oskar Walter Bern von Baer.

In den Schulen gaben sie als Lehrer ihr Wissen an die Jüngeren weiter. Als der erste Kanzler der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, 1967 zu Grabe getragen wurde, geleiteten Bundeswehrgeneräle und -admiräle, die sämtlich mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden waren, den Sarg in den Kölner Dom. Bis Ende der siebziger Jahre führten Ritterkreuzträger Verteidigungsbezirke, Brigaden, Divisionen und Korps, bekleideten die Posten von Inspekteuren und Generalinspekteuren oder waren in höchsten NATO-Verwendungen eingesetzt.

Knapp über 40 deutsche Ritterkreuzträger bauten das österreichische Bundesheer nach 1955 auf.

Ansehen der Ritterkreuzträger

Das Ansehen der Ritterkreuzträger in der Bundeswehr ist unter den Soldaten hoch geblieben. Diese Kriegsgeneration vermittelte fast 25 Bundeswehr-Jahrgängen Erfahrungen und Werte, die die Truppe zu einer international respektierten und schlagkräftigen Armee formten. Der letzte Ritterkreuzträger schied 1984 aus dem aktiven Dienst aus. Die noch bis 2013 amtierende Bundeswehrspitze hat Ritterkreuzträger als Vorgesetzte auf allen Ebenen erlebt.

Aber auch in der aktiven Traditionsbewahrung dienten oder dienen Ritterkreuzträger als Vorbilder für die jungen „Staatsbürger in Uniform“. So besaß die Marine einen Lenkwaffenzerstörer, der den Namen des mit dem Schlachtschiff „Bismarck“ untergegangenen Admirals und Ritterkreuzträgers Günter Lütjens trug. Dem Brillantenträger und Generalfeldmarschall Erwin Rommel zu Ehren wurden ein Infanteriewettbewerb und ein Lenkwaffenzerstörer benannt.

Dem gefallenen Schwerterträger Oberst Georg Freiherr von Boeselager zu Ehren wurde ein internationaler Wettbewerb der Panzeraufklärungstruppe gewidmet. Das Stabsquartier der 3. Luftwaffendivision in Berlin sowie das Jagdgeschwader 73 im mecklenburgischen Laage führen den Namen des Schwerterträgers und Bundeswehr-Vier-Sterne-Generals Johannes Steinhoff. Nach dem vermißten Eichenlaubträger Josef Schreiber wurde in Immendingen die „Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne“ benannt.

Geburtsjahrgänge
In der Bundeswehr dienten Ritterkreuzträger der Geburtsjahrgänge 1894 bis 1924:

-385 aus Heer
-254 aus Luftwaffe
-66 aus Kriegsmarine
-9 aus Waffen-SS (1 Eichenlaub- und 8 Ritterkreuzträger)

Die beiden ältesten Ritterkreuzträger in der Bundeswehr waren:
-Generalleutnant (Bw) Gerhard Matzky
-Vizeadmiral (Bw) Friedrich Ruge

Die vier jüngsten waren:
-Oberst (Bw) Wolfgang Hartelt
-Stabsfeldwebel (Bw) Manfred Kuhnert
-Oberstleutnant (Bw) Otmar Hermes
-Oberstleutnant (Bw) Johannes Richter

Der einzige Brillantenträger war:
Erich Alfred „Bubi“ Hartmann

Linker Kulturkampf

In der Zeit des Kalten Krieges, als die Gefahr des sowjetisch-kommunistischen Imperialismus gerade in Deutschland sichtbar war, wagte es aus guten Gründen niemand (bis auf die Verwirrten der 68er-Bewegung), das Traditionserbe der Wehrmacht, welches die etwa 40.000 früheren Wehrmachtsoldaten in die Bundeswehr hineingetragen hatten, anzuzweifeln.

Doch wenige Jahre nach der Teilwiedervereinigung und etwa eine Dekade nachdem die letzten kriegsgedienten Soldaten und damit auch die letzten Ritterkreuzträger aus der Bundeswehr entlassen wurden, werden sie politisch als Belastung empfunden. Sie wurden zu Opfern eines pseudohaften „antifaschistischen“ Kulturkampfes.

Denn in Wahrheit gehört die Debatte um die Bewahrung und Pflege von militärischen Traditionen – auch und gerade aus der Wehrmacht – zu dem Kulturkampf der BRD-Linken gegen Patriotismus, der die BRD seit Jahren lähmt und von innen zersetzt. Es geht dabei um die Frage, wer Deutschlands Geschichte interpretiert, wer unsere Wertvorstellungen bestimmt, wer erlaubt, was gedacht, geschrieben und gesagt werden darf.

Die germanophoben Gegner der Bundeswehr, ja letztendlich der deutschen „Demokratie“, haben längst begriffen, daß man die Legitimation der heutigen deutschen Streitkräfte in Zweifel ziehen kann, indem man ihre historischen Vorläufer, insbesondere die Wehrmacht, diffamiert und erniedrigt. Das eigentliche Ziel der zumeist kommunistischen Agitatoren ist es, durch systematische Zersetzungstätigkeit die Wehrhaftigkeit des Landes zu untergraben und damit zum Einsturz zu bringen. Der Verteidigungsfähigkeit der BRD sollen die Grundlagen entzogen werden, auch die völkischen und sittlichen.

Indoktrination in der „wiedervereinigten“ Bundeswehr

Ende der 1990er Jahre zeigte die jahrelange Kampagne gegen Traditionspflege in der Bundeswehr tiefgreifende Erfolge, insbesondere die seinerzeit als bürgerlich-konservative Volkspartei geltende CDU beteiligte sich zunehmend an dem Verrat gegen das deutsche Militärwesen.

Die Wehrbeauftragte Claire Marienfeld (CDU) und Bundesverteidigungsminister Volker Rühe (CDU) stritten darüber, ob in der Bundeswehr „die gebotene Distanz zur deutschen Wehrmacht“ eingehalten werde. Es begann ein regelrechter Bildersturm.

Erinnerungsgegenstände, Fotos, Bilder, Uniformen, die aus der Wehrmachtzeit stammten, wurden systematisch aus den Unterkünften der Bundeswehr entfernt. Kasernen wurden umbenannt. Der Dresdner CDU-Bürgermeister boykottierte ein Treffen der Ritterkreuzträger in seiner Stadt, die Bundeswehr selbst verweigerte die militärischen Ehren.

Diese Reaktionen gegenüber den kriegsgedienten einstigen Bundeswehrangehörigen sowie den vielen gefallenen Kameraden waren verletzend und wirkten spaltend, eine unauslöschliche Schande der Obrigkeit des Nachkriegskonstruktes BRD. Derartige Maßnahmen waren bisher Kennzeichen von ideologisch gleichgeschalteten Streitkräften totalitärer Systeme, nicht aber die einer selbstbewußten, staatstragenden Armee einer Demokratie, für welche sich die BRD ausgab.

Um „politisch korrekt“ zu sein, knickten einige Größen des Politpersonals, allen voran Verteidigungsminister Rühe mit Duldung von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), vor den deutschenfeindlichen Gegnern der Bundeswehr ein und opferten auf dem Altar des Zeitgeistes willfährig einen großen Teil der militärischen Tradition, was nur noch vaterländische Leere und moralische Haltlosigkeit in der inzwischen künstlichen Truppe hinterließ.

Als dann Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) am 5. März 1999 die seit den fünfziger Jahren bestehenden dienstlichen Kontakte der Bundeswehr zu der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger (OdR) verbot, vollendete er damit nur das Werk seines Amtsvorgängers Rühe.

Der 1. Offizieranwärterjahrgang der Panzertruppe, Diensteintritt am 2. Januar 1956 in Andernach. Hier noch in schneidigen deutschen Uniformen, bevor diese optisch verweichlicht und amerikanisiert wurden.

Die Deutsche Bundeswehr, die seit der „Wiedervereinigung“ 1990 unter ständigem Störfeuer stand und dem innerem Verfall ausgesetzt war, hörte nun auf zu existieren und verkam, wie viele bemängeln, endgültig als Bundeswehr der Groß-BRD zur Söldnerarmee im Dienste der Interessen der herrschenden Kreise der VSA und Israels.

Diese Selbstdemontage begann mit der Finanzierung des Zweiten Golfkrieges (1990/91), steigerte sich durch die psychotische und patriotismusfeindliche „Jagd auf rechte Strukturen innerhalb der Truppe“ sowie das bewaffnete Handlangertum für die geopolitischen Interessen der Beherrscher der VSA in aller Welt und gipfelte in der Entlassung des Brigadegenerals Günzel.

(Anm.: Nun wird diese Indoktrination vollends beendet)

Politisch unkorrekt? – Der Fall des Ex-Brigadegenerals Reinhard Günzel


Quelle und Kommentare hier:
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